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Siemens-Software für Kreditinstitute:

Auslandgeschäfte in "Padua" abwickeln

18.05.1979

MÜNCHEN (pi) - Mit dem Softwaresystem "Padua" will Siemens die bundesdeutschen Kreditinstitute beglücken. Das in Zusammenarbeit mit Anwender entwickelte Paket denkt den Aufgabenbereich "Auslandsgeschäft" ab, auf das über zehn Prozent des gesamten Geschäftsvolumens entfallen.

"Schneller und sicherer" - so Siemens - können die Kreditinstitute mit "Padua" nunmehr die Abrechnung von Zahlungsaufträgen, Scheckzahlungen Bankübertragungen, Universalbelastungen sowie Gutschriften im Auslandszahlungsverkehr abwickeln. Über "Padua" kann aber auch der An- und Verkauf im Devisenhandel abgewickelt werden. In "Padua" werden schließlich auch die Geldhandelsfunktionen "Geldaufnahme und -anlage", "Rückzahlung" und "Prolongation" erschlagen

Das im Betriebssystem BS1000 ablaufende System ist in Online und Stapelprogramme aufgegliedert. Alle Dateien stehen auf Magnetplatten und befinden sich somit im direkten Zugriff. Aufträge werden über Terminals mit achtstelliger Auftragsnummer in die Auftragsdatei eingegeben.

Für jede Transaktion ist ein Funktionscode festgelegt, nach dessen Eingabe eine Maske auf. dem Bildschirm dem Bediener in der Fachabteilung anzeigt, was er als nächstes einzugeben hat. Nach Freigabe eines Auftrags lassen sich mit den verschiedenen Funktionscodes zu beliebigen Zeiten Druckausgaben verschiedener Formulare, die Daten für

SWIFT-Ausgänge und die Buchungsdaten ausgeben.

Falsche und unberechtigte Eingaben werden vom System mit FehIerhinweis abgewiesen. Bearbeitungszustand der Auftrage und Systemstatus kann der Benutzer über sogenannte Masterfunktionen abrufen.

Zu den besonderen Eigenschaften von "Padua" - so Siemens - zählen die hohe Anpassungsfähigkeit an anwenderspezifische Besonderheiten und die Datenschutz und Datensicherheit gewährleistenden Systemkomponenten. So kann per Berechtigungstabelle festgelegt werden, welche Transaktion ein bestimmter Benutzer an welchem Terminal durchführen darf. Jeder erfaßte Auftrag wird von der Freigabe kontrolliert, ab einer festgelegten Betragshöhe sogar doppelt. Bei Systemausfall werden die Weiterarbeit ab einem definierten "Aufsetzpunkt" gesichert und die Datenbestände durch Wiederanlaufprozeduren aktualisiert.