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Gastkommentar


07.05.1999 - 

Außendienst - außen vor?

Dr. Jürgen Müller Geschäftsführer Sybase GmbH, Düsseldorf

Der Außendienst ist die Visitenkarte des Unternehmens? Wenn man die IT-Ausstattung anschaut, ist man oft geneigt, daran zu zweifeln.

Back- und Front-Office sind heute komfortabel mit IT-Lösungen ausgerüstet. Aber wenn ein Außendienstler Informationen benötigt, muß er allzuoft immer noch in sein Büro. Diese Zeit fehlt ihm dann bei seiner eigentlichen Aufgabe, nämlich der Kundenbetreuung.

Bei Investitionsentscheidungen stehen meist nur die unmittelbaren Projektkosten im Blickfeld, die "Total Costs of Ownership" werden ebenso wie die langfristig möglichen Gewinne häufig vernachlässigt. Dabei zeigen Studien, daß sich zum Beispiel eine Verdoppelung der Investitionen in mobile IT-Lösungen dank gestiegener Produktivität der Nutzer in weniger als einem Jahr amortisiert.

Technisch ist es kein Problem, geeignete mobile Lösungen bereitzustellen. Personal Digital Assistants, Palmtops, Pager oder Smartphones können heute nahtlos in die IT-Landschaft integriert werden. Denn dank vollwertiger mobiler SQL-Datenbanken, die auf solchen Kleingeräten laufen, sind vor Ort vergleichbare Anwendungen verfügbar wie auf zentralen Systemen. Mehr noch: Mit Replikationsmechanismen können die Daten über Telefon, Internet oder Funk jederzeit synchronisiert werden. Der Mann oder die Frau im Außendienst erhält so ein "Fenster" zu allen Daten.

Diese Erkenntnis scheint sich jetzt durchzusetzen. So prognostiziert IDC den Handheld-Geräten in den nächsten fünf Jahren ein "dramatisches Wachstum", nämlich um 43,8 Prozent pro Jahr. Und dank der Integration mit zentralen Datenbanken, so IDC, liefern diese mobilen Systeme nicht nur operative, sondern immer mehr strategische Funktionalität.