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27.07.1984 - 

Die Phantasie der Maschinen:

Aussicht und Grenze der Computerkunst

27.07.1984

KÖLN (CW) - "Kunst, die aus dem Computer kommt", heißt ein Bericht über die heftig diskutierte Kombination der gegensätzlichen Sphären Technik und Kunst. Am 11. 8. 1984 präsentiert der Westdeutsche Rundfunk, Köln, im dritten Fernsehprogramm diese Sendung um 21.25 Uhr.

Den Computer einzusetzen, um mit seinen vielfältigen Möglichkeiten Kunst zu erzeugen, findet mehr und mehr Verbreitung. Dabei war der Ausgangspunkt zur Computerkunst, etwa im Bereich Grafik, praktische wissenschaftliche Anwendung mit dem "Nebeneffekt" hoher ästhetischer Reiz. Seit den ersten öffentlichen Präsentationen in den sechziger Jahren bis heute bewegt Kunstverständige und Laien gleichermaßen die Frage, inwieweit Kunst etwas sein kann, das nicht die Phantasie des Menschen hervorbringt, sondern eine Maschine mit ihren Programmen generiert. Dieser kritische Punkt zieht sich quer durch die unterschiedlichen Spielarten bildender und darstellender Computerkunst.

Mittlerweile zeichnet sich ein Spannungsfeld zwischen erster Begeisterung und später Resignation ab. Prominente Kunstschaffende und -theoretiker kommentieren in dem filmischen Bilderbogen, der hintersinnige und ironische Kunststücke als Beispiel vorführt, diese konträren Haltungen.