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15.12.2000 - 

Componentware/Kommentar

Aussichten: heiter bis wolkig

Komponentenbasierte Software hat mittlerweile eine strategische Bedeutung für die Unternehmen. Diese treibt die Frage um, wie sie ihre IT-Landschaft für das E-Business präparieren können. Globale Märkte, Fusionen und der sich verschärfenden Wettbewerb erfordern Schnelligkeit, Flexibilität und Kostenersparnisse in der IT. Mehrschichtige Anwendungen, in denen Komponenten mit gekapselter Geschäftslogik zentral auf einem Applikations-Server laufen und sich zudem anpassen und austauschen lassen, könnten die gesuchte Infrastruktur liefern - das wird nun verstanden.

Statt lokaler Pilotsysteme sollen im E-Business aber auch unternehmensweite und geschäftskritische Systeme implementiert werden. Dadurch steigen die Anforderungen an die IT-Abteilung und externe Dienstleister, sind doch Architekten und Designer komponentenbasierter Systeme nur schwer zu finden. Immerhin zeichnet sich trotz vieler ungelöster methodischer und definitorischer Probleme sowie fehlender Standards auch ein erfreulicher Trend ab: Ausgefeiltere Entwicklungsprozesse, die wachsende Erfahrung beim Einsatz mit Frameworks und Patterns, sowie eine verbesserte Werkzeugunterstützung für den ganzen Lifecycle einer Software helfen, Projekte besser in den Griff zu bekommen. Zudem stabilisieren sich die bisherigen Technologieplattformen. Vor allem Enterprise Javabeans sind mittlerweile dabei, den Server zu erobern und wurden deshalb in diesem Schwerpunkt besonders gewürdigt. Doch die Freude im EJB-Lager dürfte nur kurz währen: Microsoft ist mit COM und COM+ schon heute weit verbreitet und wird bald beginnnen, das riesige Heer an Visual-Basic-Programmierer für die Entwicklung von .Net-Komponenten und gegen Java zu mobilisieren. Auch ist es nur ein schwacher Trost, dass die Corba-Koalition nun mit dem Corba Component Model auf EJB setzt, denn in der Praxis fehlen die Implementierungen. as