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02.05.1997 - 

Universelle Entwicklungsumgebung

Australier wollen in allen Sprachen programmieren

02.05.1997

Mit den Werkzeugen aus dem Hause Object Factory (nicht zu verwechseln mit der gleichnamigen deutschen GmbH) soll ein Programmierer eine Anwendung in einer beliebigen Sprache erstellen und sie anschließend in einer beliebigen anderen Sprache für eine beliebige Plattform kompilieren können.

Die entsprechende Entwicklungsumgebung, an der die Object Factory derzeit arbeitet, besteht aus dem "Object Resource and Automation Center" (Orac), das sich wiederum aus dem Entwicklungs-Tool "Genetic Object Socket Technology" (Gost) und einer "Universal Virtual Machine" (UVM) zusammensetzt.

Laut Aussagen des Firmengründers James Ladd ist das Prinzip von Orac ähnlich wie beim Inter-Language-Unification-(ILU-)Projekt des Xerox-Parc-Entwicklungslabors. Er erläutert: "Anders als bei der virtuellen Maschine von Java oder Smalltalk brauchen wir keinen Bytecode zu kompilieren. Unsere UVM erzeugt ein Format namens ,Gost Messaging Stream' (GSM), bei dem die Instruktionen direkt an die betreffenden Software-Objekte gehen.