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27.03.1987 - 

Chip Produktion von AMI geht an Voest Alpine über:

Austria Mikrosystems schließt mit Gewinn ab

WIEN (apa) - Die Voest-Alpine plant die Übernahme der restlichen Mehrheitsanteile an der Chip-Produktion Austria Mikrosystems International (AMI) in Unterpremstätten/Steiermark. Derzeit hält die Voest-Alpine 49 Prozent, der US-Konzern Gould-AMI 51 Prozent des Stammkapitals von 500 Millionen Schilling.

Der Grund für die Aufstockung der Voest-Beteiligung bei AMI liegt in der positiven Geschäftsentwicklung des Unternehmens, berichtete AMI Prokurist Hermann Pirker gegenüber der apa. Vor allem ein Zuliefervertrag mit einem der bedeutendsten europäischen Automobilelektronikhersteller in der BRD sichere AMI die Grundauslastung für das Jahr 1987. Über einen Folgeauftrag soll im März verhandelt werden, wobei der Kunde eine Änderung der Beteiligungsverhältnisse bei AMI zur Bedingung gemacht habe. Die Voest-Alpine habe für die vollständige Kapitalübernahme eine Garantie der Finanzierungsgarantiegesellschaft FGG erhalten, die anhand eines Firmengutachtens durch eine internationale Beratungsgesellschaft unter dem Mikroelektronikexperten Professor Julius Murray gegeben wurde.

AMI hat das Geschäftsjahr 1986 (per 31. Dezember) mit einem Bilanzgewinn abgeschlossen, der auf einer Kapitalherabsetzung von einer Milliarde Schilling auf 500 Millionen Schilling beruht. Der Cash-flow war bereits positiv, nachdem die Verkaufszahlen in der zweiten Jahreshälfte 1986 stets über dem Plan gelegen sind. Das Betriebsergebnis sei weiterhin negativ gewesen, soll jedoch im dritten Quartal 1987 positiv werden. AMI beschäftigt derzeit 455 Mitarbeiter und plant rund 80 Neuaufnahmen im heurigen Jahr.

Das Produktspektrum des steirischen Halbleiterunternehmens umfaßt beinahe ausschließlich kundenspezifische Schaltkreise, die derzeit im internationalen Halbleitergeschäft eine stark expansive Entwicklung aufweisen. Neben Vertriebstöchtern in zahlreichen Ländern unterhält AMI in England auch ein Entwicklungszentrum.