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22.12.2000 - 

Kein bevorzugter Technologielieferant benannt

Auto-Marktplatz Covisint sucht weiteren Partner

MÜNCHEN (CW) - Mit Lizenzabkommen hat Covisint seinen Lieferanten Oracle und Commerce One ihre Rollen zugewiesen. Für das Supply-Chain-Management fehlt dem Marktplatz von Daimler-Chrysler, Ford und General Motors aber noch eine Lösung.

Im Wettstreit um die stärkere Position bei der Basistechnologie für Covisint konnten sich weder Oracle noch Commerce One durchsetzen. Commerce One liefert seine Software für Online-Auktionen, das Katalog-Management sowie die Beschaffungslösung, mit der Partner an dem elektronischen Handelsplatz teilnehmen können. Oracle trägt vor allem im Backend mit 55 Produkten bei. Hierzu gehören die Datenbank "Oracle 8i", der "Application Server 9i" und die "E-Business Suite" (zuvor Applications). Für den Marktplatz selbst liefert das Unternehmen den "Exchange Marketplace".

Beim Supply-Chain-Management (SCM) hat der Automobilmarktplatz aber noch keine Entscheidung getroffen. Die Verzögerung resultiert aus den hohen Anforderungen. Die Lösung soll Marktteilnehmern einen Überblick geben, wo eine gesuchte Komponente verfügbar ist und wie lange die Lieferung dauert. Außerdem soll es je nach Bedarf möglich sein, Produkte dynamisch nach Kundenwunsch umzuleiten, statt nur einen Einblick in das Lager zu erlauben.

Die jetzigen Partnerschaften hat Covisint über finanzielle Verflechtungen abgesichert. Ford und General Motors haben gemeinsam rund 14 Prozent an Commerce One übernommen. Hierzu gibt der Softwarehersteller 14,4 Millionen neue Aktien im Wert von rund 1,1 Milliarden Dollar aus. Im Gegenzug dazu erhält er zwei Prozent von Covisint und Einnahmen aus den Umsätzen. Auch Oracle beteiligt sich in gleicher Höhe an dem Projekt, bekommt aber keine Umsatzbeteiligung, sondern lässt sich die gelieferte Software bezahlen.