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17.09.1976 - 

General Motors macht den Anfang:

Auto-Mikro in Serie

ANAHEIM - KALIFORNIEN - Das Stadium des Versuchs ist beendet: Der Mikroprozessor als Bestandteil der Automobiltechnik geht in Serie. Als erstes Automobilwerk wird General Motors (GM) Mikroprozessoren in Serien-Fahrzeuge einbauen lassen. Die Modelle des Oldsmobile Toronado (ab Baujahr 1977) erhalten das mikroprozessorgesteuerte Zündsystem "Misar". Für die Entwicklung waren die GM-Abteilungen Oldsmobile und Delco-Remy verantwortlich.

Das "Misar"-Herz besteht aus zwei LSI-Chips. Der eine (ein 10-Bit-Mikro von Rockwell in P-Kanal-MOS-Technologie) übernimmt die Funktionen einer Zentraleinheit und enthält die notwendigen Ein/Ausgabestationen, Notizregister, Ein/Ausgaberegister sowie Analog/Digital-Umwandler. Der zweite Chip ist ein 10240-BitROM (Read Only Memory), der speziell entwickelte Datenkurven in dreidimensionalem Format enthält sowie vorprogrammierte Instruktionen, die die normalen Funktionen des Mikros steuern sollen. Produziert wird der neue Mikrocomputer bei Rockwell International. Die vollständige Zündanlage soll dem Oldsmobile "Toronado" zu besserer Treibstoffverwertung und geringerer Schadstoff-Emission verhelfen. ob