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12.03.1993 - 

Nahtlos von der Zeichnung zur Konstruktion

Autodesk sieht Chancen bei der CAx-gestuetzten Fertigung

Das staerkste Wachstum im dreidimensionalen CAx-Bereich sieht Autocad in der Fertigungsindustrie, da gerade sie Kosten reduzieren und Innovationszyklen verkuerzen muesse. 1991 entfielen laut Dataquest 46 Prozent der weltweiten CAx-Investitionen auf den Sektor mechanische Konstruktion.

In der Hoffnung, dass der Markt der CAx-gestuetzten Konstruktion noch weiter waechst, plant Autodesk die zwei- und dreidimensionalen Welten zu verbinden und eine durchgaengige Rechnerunterstuetzung vom Entwurf bis zum fertigen Teil anzubieten.

In puncto Datenbank noch keine Entscheidung

Mit der Akquisition des Unternehmens Micro Engineering Solutions (MES) hat sich Autodesk zugleich Fertigungs-Know-how in den Bereichen Flaechen- und Solidmodeling erworben. Die MES- Produktreihe "Solution 3000", die weltweit an rund 2000 Arbeitsplaetzen installiert ist, soll jetzt in Form von Bundels integriert werden.

"Autodesk Designexpert" besteht aus Autocad, Version 12, Autosurf und dem Iges 5.1 Translater, "Autodesk Manufactoringexpert" aus denselben Komponenten plus Automill und Millmaster. Autosurf ist ein auf Nurbs (Non-uniform-rational-B-Spline) basierender Flaechenmodeler, mit dem komplexe Freiformflaechen generiert werden koennen. Dabei stehen Flaechentypen wie Trimmed Surfaces, Blend oder Verrundungsflaechen mit variablem Radius zur Verfuegung. Mit Automill lassen sich Flaechen zwei- bis fuenfachsig NC-bearbeiten. Millmaster liefert dabei einen APT-File, der an den jeweiligen NC- Rechner angepasst werden muss. Beide Bundles sind in Deutschland voraussichtlich ab April fuer Sparcstation, HP 700, SGI Indigo und DOS-Rechner geplant. Designexpert soll rund 32 000 Mark und Manufactoringexpert zirka 62 000 Mark kosten.

Was die Preispolitik angeht, so hat Autodesk im Februar entschieden, dass ihre Distributoren nur noch an autorisierte Autodesk-Haendler liefern duerfen. "Damit konnten wir die Preise wieder auf ein normales Niveau bringen. Zehn bis 20 Prozent Rabatt sind trotzdem noch moeglich", erklaert dazu Dieter Hoefler, deutscher Geschaeftsfuehrer von Autodesk.

In puncto Datenbank ist bei Autodesk noch keine Entscheidung gefallen. In Diskussion ist eine Eigenentwicklung, die objektorient sein und auf Nurbs basieren soll.