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06.06.2003 - 

Erstes Quartal durchwachsen

Autodesk spürt SARS-Folgen

MÜNCHEN (CW) - Die vor allem durch ihr Konstruktionsprogramm "Autocad" bekannte US-Softwareschmiede Autodesk leidet weiter unter der Investitionszurückhaltung der Branche.

Für das Ende April abgeschlossene erste Quartal 2003 wies das Unternehmen einen Nettogewinn von 7,5 Millionen Dollar oder sieben Cent aus gegenüber 17,6 Millionen Dollar beziehungsweise 16 Cent je Anteilschein vor Jahresfrist. Der Umsatz ging im Vorjahresvergleich von 229,3 auf 210,8 Millionen Dollar zurück. Gegenüber dem vierten Quartal des Fiskaljahres 2002, in dem Autodesk Einnahmen in Höhe von 196 Millionen Dollar verzeichnet hatte, bedeutet dies aber eine wieder relativ deutliche Umsatzsteigerung.

CEO Carol Bartz betonte in einem Statement vor allem die erfreuliche Entwicklung der auf Animationssoftware spezialisierten "Discret"-Sparte, die ihren Umsatz gegenüber dem Vorjahreszeitraum um acht Prozent auf 38 Millionen Dollar steigern konnten. Dies sei, wie die Autodesk-Chefin es schilderte, "die erfreuliche Seite der Medaille". In anderen Segmenten strecke man sich aber "nach wie vor nach der Decke". Die Rede ist vom Autodesk-Kerngeschäft mit Konstruktionsprogrammen. Dies leide, so Bartz, nach wie vor unter der allgemeinen Nachfrageschwäche im IT-Sektor. Zudem habe man in der zurückliegenden Berichtsperiode auch die sich in Asien ausbreitende Lungenkrankheit SARS negativ zu spüren bekommen. Einige Abschlüsse respektive Projekte seien einfach auf Eis gelegt worden.

Dieser Entwicklung musste Autodesk in der Prognose Tribut zollen. Für das laufende Fiskaljahr 2003 haben die Verantwortlichen deshalb ihren Umsatz-Forecast für die Region Asien um zunächst sieben Millionen Dollar reduziert. Insgesamt sollen am Geschäftsjahresende (31. Januar 2004) Einnahmen in einer Größenordung von 875 bis 900 Millionen Dollar sowie ein Nettoprofit je Aktie zwischen 50 und 60 Cent je Anteilschein in den Büchern stehen. (tc/gh)