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23.08.2005

Autodesk-Strategie trägt Früchte

Der Softwarekonzern profitiert von der Diversifizierung.

Die Aktie des Softwarespezialisten Autodesk hat vergangene Woche ein neues Allzeithoch erreicht. Grund waren glänzende Zahlen zum jüngsten Quartal und ein viel versprechender Ausblick auf die weiteren Geschäfte. Der Erfolg des Traditionsunternehmens - von den zehn größten PC-Softwareanbietern wurde nur Microsoft eher gegründet - ist eng mit der Firmenchefin Carol Bartz verbunden. Sie konnte den Jahresumsatz seit ihrem Amtsantritt 1992 von 285 Millionen auf zuletzt 1,23 Milliarden Dollar steigern.

Autodesk

Q2/2004 Q2/2005

Umsatz 280 373

Ergebnis 39 75

Angaben in Millionen Dollar

Damit einher ging eine konsequente Diversifizierung: Neben dem Klassiker "Autocad" bietet Autodesk inzwischen ein breites Portfolio an Programmen für alle Einsatzbereiche in der Entwicklung an. Jüngster Coup war der Kauf des französischen Softwareanbieters Solid Dynamics, seit längerem ein Partner der Kalifornier und Spezialist für mechanische Simulationen.

Im Ende Juli abgelaufenen zweiten Geschäftsquartal erzielte Autodesk einen Nettoprofit von 75 Millionen Dollar - 92 Prozent mehr als die 39 Millionen Dollar im Vorjahreszeitraum. Eine Steuergutschrift über zwei Millionen Dollar ausgeklammert, hat Autodesk einen Pro-forma-Profit von 29 Cent je Anteil erzielt. Analysten hatten auf dieser Basis im Schnitt mit einem Plus von 24 Cent pro Aktie gerechnet. Der Umsatz der Softwerker kletterte gegenüber dem Vergleichsquartal um 33 Prozent auf 373 Millionen Dollar. Auch dieser Wert lag über den Erwartungen der Wallstreet.

Als Reaktion auf die guten Quartalszahlen hob das Management die Jahresprognose leicht an. Die Company rechnet nun mit einem Gewinn von 1,20 bis 1,25 Dollar je Aktie bei Umsätzen zwischen 1,49 und 1,51 Milliarden Dollar. Bei den Aktionären sorgte der gute Ausblick für Kauflaune. Der Kurs der Autodesk-Aktie kletterte in der vergangenen Woche um mehr als fünf Prozent auf über 40 Dollar. (mb/ajf)