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13.03.1998 - 

Aus für die CAD Open

Autodesk verzeichnet positives Jahresergebnis

An den Umsatzeinbruch des vorletzten Geschäftsjahres erinnert sich der erfolgsverwöhnte Marktführer im Bereich PC-basiertes CAD nur ungern. Die Schwierigkeiten seinerzeit, so räumt Autodesks Deutschland-Chef Dieter Höfler jetzt ein, seien auf Probleme mit Autocad 13 zurückzuführen. Man habe den Aufwand für das Re-Engineering des Produkts hin zu Objekttechniken unterschätzt, zu früh sei die CAD-Software auf den Markt gebracht worden. Qualitätsprobleme, Umsatzeinbußen und Imageverlust waren die Folge.

Die jetzt vorliegenden Geschäftszahlen für 1997/98 beweisen, so Höfler, daß die Probleme mit dem seit knapp einem Jahr verfügbaren Release 14 behoben sind. Über 270 000 neue Versionen beziehungsweise Updates wurden verkauft, insgesamt beziffert Autodesk die weltweit installierte Basis auf 1,88 Millionen Lizenzen.

Auch in der "Dach"-Region (Deutschland, Österreich und Schweiz) kann sich das Ergebnis sehen lassen. Es wurden knapp 98 Millionen Mark erwirtschaftet, ein Plus von 15,3 Prozent. Die Zahl der Installationen übersteigt hier mittlerweile die 152000.

Autocad macht derzeit noch 70 Prozent des Gesamtgeschäfts aus, der Anteil der übrigen Produktsparten soll allerdings verstärkt werden. Entsprechenden Stellenwert erhalten sie in dem neuen Messekonzept des Herstellers: Nach vier Jahren wird die "CAD Open", die in ständiger Konkurrenz zur Stuttgarter CAT stand, nicht mehr stattfinden. Laut Höfler hat die Wiesbadener Hausmesse ihren Zweck erfüllt, das Image einer partnerorientierten Virtual Company nach außen zu tragen. Nun soll auf der CeBIT mit mehr als 90 Ausstellern eine großflächige "Autodesk City" errichtet werden. Als zeitlich und regional ausgewogen bezeichnet Höfler außerdem die Teilnahme an der Münchner Systems.