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04.04.1997 - 

IT in der Autoindustrie/Kommentar

Autohersteller steigern ihre Rendite

Tue Gutes und rede darüber", dieser Maxime folgte Volkswagen. Und mußte sich um die Publicity selbst nicht mehr kümmern. Dafür sorgte mit massivem Feedback Konkurrent General Motors, dem die Wolfsburger den findigen Re-Engineer Lopez abspenstig gemacht hatten. Heute, nachdem die Kosten des juristischen Clinchs abgeschrieben sind, schlagen die Folgen der zunächst eher feindlichen Annäherung positiv zu Buche, und zwar auf beiden Seiten: Bei VW Geschäftsprozesse wie aus dem Windkanal, für GM eine auf Jahre hinaus gesicherte Auftragslage als Zulieferer. Doch Ironie beiseite.

Rauhe Sitten sind im Zeitalter der Globalisierung offenbar ein verbreitetes Mittel der Wahl, um Übernahmen, Fusionen und/ oder Kooperationen sowie strategische Allianzen anzubahnen. Die Automobilbranche, die zur Zeit trotz verhaltener Wirtschaftsentwicklung einen Nachfrage-Boom sondergleichen verbuchen kann, scheint den gebeutelten Stahlkochern nur frühzeitig und mit der passenden IT-Unterstützung vorangegangen zu sein. Selbst ihre Kunden waren, dank Überkapazitäten, lange nicht in einer so günstigen Position.

Unternehmenspolitische und technische Flexibilität gehören zum florierenden Geschäft mit der Mobilität. IT-gestützte Hersteller-Zulieferer-Beziehungen, Modellentwicklung sowie kontinent-, produkt- und firmenübergreifende Logistikkonzepte sind für die Autobauer State of the art. Relativ neu sind ausgefuchste Management-Informationssysteme, die vom Endpreis eines bestimmten neuen Fahrzeugtyps, Modellentwicklung und maximale Zuliefererpreise, Produktionskosten etc. "runterbrechen": Zum Schluß sollen Kundenwünsche, Preis und Renditeerwartung übereinstimmen. In der Autoindustrie gelingt dies, wie nicht nur das Beispiel Audi beweist.