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02.07.1993

Autoinstall ermoeglicht Selbstkonfiguration Cisco baut das Router-Angebot im Low-end-Bereich weiter aus

MUENCHEN (CW) - Die Cisco Systems Inc., bisher eher als Router- Anbieter im High-end-Bereich bekannt, baut ihre Produktlinie nun auch im Low-end-Segment weiter aus. Dazu ergaenzen die Kalifornier ihr Angebot um die neuen Router-Plattformen "Cisco 2000" und "Cisco 500" und erweitern die 3000er und 4000er Familie.

Aus Sicht des Cisco-Managements ist der Ausbau der Low-end- Familie ein logischer Schritt in die richtige Richtung, da das Unternehmen davon ausgeht, dass 1996 etwa 70 Prozent der ausgelieferten Router in das untere Marktsegment fallen werden. Der kleinste Spross der Router-Familie, der Cisco 500, ist als kombinierter Waehl-Router, Terminal-Server, Protokolluebersetzer und Server fuer Aufgaben in der Telearbeit konzipiert. Darueber hinaus unterstuetzt das Geraet, das je nach Ausfuehrung ueber sechs oder achtzehn serielle Ports verfuegt, Routing mit Dial-on-demand sowie Bandwith-on-demand. Neben TCP/IP arbeitet der Cisco 500-CS jetzt auch mit Novells IPX-Protokoll.

Ausserdem unterstuetzt die neue 2000er Reihe auch die LAN- Protokolle Apple Talk I und II sowie transparentes Bridging. Der fuer den Remote-Zugriff geeignete Cisco 2000 ist entweder mit Ethernet- und serieller Verbindung oder mit Token-Ring- sowie seriellem Anschluss im dritten Quartal 1993 erhaeltlich. Die 3000er Familie erweitert Cisco um zwei neue Modelle, von denen das eine einen Ethernet-Port, zwei serielle Ports und ein ISDN-Basic-Rate- Interface unterstuetzt. Der andere Router hat anstelle des Ethernet-Ports einen Token-Ring-Anschluss. Fuer die modulare 4000er Plattform bietet das Unternehmen eigenen Angaben zufolge im dritten Quartal 1993 ein Ethernet-Modul mit zwei Ports an.

Zur Vereinfachung des Internetworkings offeriert Cisco fuer die Router der Reihen 2000, 3000 sowie 4000 kuenftig ein Autoinstall- Feature. Mit Hilfe der Software fragt der Remote-Router hier nach erfolgtem Anschluss automatisch seine Netzadresse ab und laedt die vom zentralen Administrator spezifizierte Softwarekonfiguration. Darueber hinaus will Cisco im ersten Quartal 1994 die Version 2.0 des Management-Systems "Ciscoworks" auf den Markt bringen. Die Software dient, wie es heisst, zum raeumlich entfernten und automatischen Router-Management.