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15.12.2000 - 

Handel mit Ersatzteilen

Automarktplatz Covisint bekommt kleinen Bruder

MÜNCHEN (IDG) - Die großen Automobilhersteller bauen ihre Marktplatzstrategie aus. Eine zweite Börse soll den Ersatzteilhandel beschleunigen. Ford und General Motors schalten außerdem die eigenen Handelsplattformen ab.

Während Covisint, der gemeinsame elektronische Handelsplatz von Daimler-Chrysler, Ford und General Motors (GM), gerade seinen Betrieb aufnimmt, planen die drei Fahrzeughersteller bereits eine neue Online-Präsenz - diesmal speziell für den Ersatzteilmarkt. Sie soll vor allem unabhängige Werkstätten und Autospenglereien mit Originalteilen bedienen. Auf diese Weise soll die Zulieferkette zwischen Teileherstellern und Reparaturstätten optimiert werden. Anders als bei Covisint schätzen Analysten die Bedeutung gering ein. Die Händler würden das neue Portal nicht so gut akzeptieren, vermutet Kevin Pouty, Analyst beim Technologieberatungsunternehmen AMR Research. Die bisher unbenannte Plattform werde stärker um die Händler werben müssen.

Der Handelsplatz wird zunächst in den USA und Kanada eröffnet und später auch in andere Länder übertragen. Er soll in der ersten Hälfte kommenden Jahres starten. Auch andere Automobilhersteller wollen sich daran beteiligen, unter anderem Jaguar, Mazda und Saab.

Der Zulieferermarktplatz Covisint steht dagegen bereits in den Startlöchern. Die US-Hersteller Ford und GM haben damit begonnen, die Teilnehmer an ihren eigenen Marktplätzen auf die neue Plattform zu migrieren. Ford will seine Börse Mitte Januar endgültig abschalten, GM noch in diesem Jahr. Mittlerweile sind auch die rechtlichen Fragen geklärt, und das Gemeinschaftsunternehmen wurde auf eigene Füße gestellt. So steht einer Aufnahme des Betriebs nichts mehr im Weg. Nach Angaben von Daimler-Chrysler liegt Covisint entgegen anderslautenden Gerüchten auch genau im Zeitplan.