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30.05.1975

Automatisches Job Scheduling mit Call Job Operating in den Griff bekommen

MÜNCHEN - So mancher Benutzer wird sich angesichts seines Log- Protokolls fragen, wie er sein System besser auslasten kann. Das Anwachsen der Anwendungen, das Anwachsen der Jobs innerhalb einer Anwendung, erzwingen von der Rechenzentrumsleitung einen übermäßigen Verwaltungs-Overhead, wenn sie den Überblick behalten will.

In vielen Rechenzentren schafft eine saubere, nach Gesichtspunkten eines Fabrikbetriebes durchgeführte Arbeitsvorbereitung ein wenig Abhilfe. Maschinenfabriken sind schon länger dazu übergegangen, ihre Maschinenbelegungspläne von einem Computer berechnen zu lassen. Die Maschinenbelegung in einem Rechenzentrum festzulegen und die Jobs danach einzuteilen, ist eine der Aufgaben des Programms "Call Job".

Job Control- Karten in der Datei

Das von Roger- Software Development in Genf entwickelte Programmsystem vereinfacht das Operating im Rechenzentrum einerseits und erleichtert die Arbeitsvorbereitung für den täglichen Ablauf andererseits. Der Operator arbeitet nicht mehr mit Job Control- Karten. Diese werden in einer Job Control- Datei abgelegt. Diese Karten werden dadurch der Gefahr entzogen, in ihrer Reihenfolge vertauscht zu werden oder sogar verloren zu gehen.

Verringerte Jobwiederholungsrate

Bei der Arbeitsvorbereitung wird eine Arbeitsanordnung an Call Job übergeben. Eine solche Anordnung kann bestehen aus einem Stundenplan, einer Reihe von Jobs, einem einzelnen Job oder einem Step. Zunächst wird Call Job daraus eine Liste erzeugen und dazu eine Liste der dazugehörigen Job Control- Karten. Wenn der so vorgelegte Plan vom Operateur freigegeben wird, kann er veranlassen, daß das System jetzt danach arbeitet.

Auch die automatische Verwaltung der Datenträgerbibliothek übernimmt Call Job und erleichtert auf diese Weise die Datenträgerarchivierung.

Aufgrund der Verkettung der Arbeit bietet Call Job eine niedrige Jobwiederholungsrate, große Flexibilität beim Wiederaufsetzen von einfachen Jobs oder Steps und Kontrollmöglichkeiten vor und während der Durchführung. Die Sicherheit im Umgang mit Daten und Programmen erhöht sich, der Einsatz des Computers und des Bedienungspersonals wird wesentlich wirtschaftlicher.

Das System wird seit Anfang April in der Bundesrepublik Deutschland vertrieben von CAP Deutschland und kostet 48 000 Mark einschließlich Wartung für ein Jahr. Das System kann kostenlos während eines Monats getestet werden. Insgesamt sind bisher in Frankreich und in der Schweiz 28 Systeme installiert worden.

Information: CAP Deutschland, 4000 Düsseldorf, Friedrich- Ebert- Straße 37 - 39.