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12.07.2007

Autonomy betritt den Markt für E-Discovery

12.07.2007
Der Hersteller kauft für 375 Millionen Dollar den Spezialisten Zantaz.

Zantaz mit Sitz im kalifornischen Pleasanton ent-wickelt Content-Management-Software, deren Aufgabe Analysten als "E-Discovery" bezeichnen. Dabei geht es darum, Daten zu suchen, zu lokalisieren und zu sichern, um sie in einem zivilen oder strafrechtlichen Prozess einsetzen zu können. Gleich ob es sich um Texte, Bilder, Datenbankeinträge, E-Mails, Spreadsheets, Audio- oder Videodateien handelt, müssen sich die Unterlagen lückenlos finden lassen.

Autonomy mit Sitz im englischen Cambridge ist in erster Linie ein Anbieter von Suchtechnik für Unternehmen. Daneben existiert mit Aungate ein Tochterunternehmen, das Lösungen für Compliance und Governance entwickelt. Aus der Kombination von Aungate und der Zantaz-Technik, die neben der E-Discovery-Funktionen auch Software zur E-Mail-Archivierung umfasst, will Autonomy nun ein Komplettsystem für schnelle Archivierung, E-Discovery, Datenanalyse und Policy-Verwaltung schaffen.

Zumindest die Analysten von IDC sind sich sicher, dass E-Discovery ein Wachstumssegment im Markt für Daten-Management ist. Sie schätzen, dass sich im letzten Jahr der Umsatz mit E-Discovery-Software und entsprechenden über Hosting-Verträge bezogenen Diensten auf 477 Millionen Dollar belaufen hat. Dies wäre ein Plus von 47 Prozent gegenüber 2005. Mit Zantaz gewinnt Autonomy nun repräsentative Kunden in diesem Markt. So nutzen nach Unternehmensangaben neun der zehn weltweit größten Anwaltskanzleien, elf der Fortune 25 und 14 der führenden Sicherheitsfirmen die Produkte und sorgten für einen Umsatz von 100 Millionen Dollar im letzten Jahr. (as)