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16.01.2007

Avaya will VoIP-Angebot mit Ubiquity stärken

Der Netzausrüster bietet 74 Millionen Pfund (144 Millionen Dollar) für den britischen SIP-Experten.

Mit dem Übernahmeangebot bewegt sich der auf Equipment für Unternehmensnetze spezialisierte Anbieter Avaya auf ungewohntem Terrain. Ubiquity Software aus dem walisischen Cardiff entwickelt und vertreibt auf dem Session Initiation Protocol (SIP) basierende Kommunikationslösungen für Mobilfunk- und Festnetzanbieter, Systemintegratoren und unabhängige Softwareentwickler.

Kernprodukt des 1993 gegründeten Unternehmens ist der Application Server "SIP A/S": Die als Plattform für Carrier-Systeme konzipierte Lösung ist Bestandteil des "IP Multimedia Subsystems" (IMS) und soll Betreibern den Wechsel auf moderne konvergente IP-Netze, die Next Generation Networks, erleichtern. Gleichzeitig hält Ubiquity eine Entwicklungsumgebung zum Erstellen entsprechender Anwendungen sowie für Multimedia-Services geeignete Billing-Lösungen vor.

Avaya plant, die Softwareplattform von Ubiquity nach der Übernahme in sein eigenes Portfolio einzubinden. "Wir glauben, dass die Kombination der Lösungen Kunden und Entwicklern die Integration von Kommunikationstechniken und Geschäftsprozessen erleichtert", erklärte Micky Tsui, Vice President Global Communications Solutions. Ubiquity verbinde eine breite Auswahl an fragmentierten Techniken miteinander und erspare den Kunden somit viel Geld und Zeit.

Verwaltungsrat stimmt zu

Um die angeblich so schlagkräftige Verbindung eingehen zu können, bietet Avaya 37 Pence (rund 73 Cent) in bar je Ubiquity-Aktie. Das entspricht einer Prämie von 86,5 Prozent gegenüber dem Schlusspreis des Titels am 26. Dezember 2006 - dem letzten Tag, bevor Ubiquity die Anleger über die Übernahmeverhandlungen informierte. Inzwischen hat der Verwaltungsrat von Ubiquity dem insgesamt 74,3 Millionen Pfund (etwa 144 Millionen Dollar) schweren Übernahmeangebot zugestimmt und den Aktionären empfoh- len, Avaya ihre Anteile anzudienen. (mb)