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19.01.2001 - 

Das Startup hat bisher weniger als ein Prozent Marktanteil

Avici tritt in die Fußstapfen von Cisco und Juniper

MÜNCHEN (CW) - Im Markt für schnelles Netzequipment macht ein Neuling auf sich aufmerksam: Avici Systems will mit einem Highend-Router den dominierenden Firmen Cisco und Juniper Paroli bieten. Noch verfügt der Winzling allerdings erst über einen Marktanteil von unter einem Prozent.

Mit neuem Netzequipment für TK-Carrier und Internet-Service-Provider (ISPs) steigt das Startup Avici in den Ring. Eine Interface-Karte mit 10 Gbit/s Übertragungsrate soll den Highend-Router des Hauses beschleunigen. Eigenen Angaben zufolge ist die Karte schneller und besser als die der Konkurrenten. Avici hofft, damit ein Stück des expandierenden Marktes für sich zu gewinnen. Nach Angaben der Marktforschungsfirma RHK soll dieser von 4,5 Milliarden Dollar im Jahr 2001 auf 12,7 Milliarden Dollar 2003 wachsen.

Bisher dominiert Cisco den Markt mit einem Anteil von 69 Prozent. Juniper konnte rund 30 Prozent erobern. Somit kontrolliert Avici gegenwärtig weniger als ein Prozent des Marktes. Alcatel, Lucent Technologies und Marconi entwickeln ebenfalls Highspeed-Router. Cisco hat sich eine Spitzenposition im gesamten Netzwerkbereich erobert. Kleinere Player wie Juniper oder Foundry sind in Nischenmärkten erfolgreich.

Die Nachfrage nach schnellen Internet-Verbindungen, drahtloser Kommunikation und mobiler Datenübertragung, optischen Netzen und sicheren Virtual Private Networks (VPNs) hat in den vergangenen Jahren Dutzenden Startups Chancen eröffnet. Dazu zählen etwa Redback Networks, Extreme Networks und Sycamore Networks. Sie haben ihre Chance beim Schopf ergriffen. Avicis Zukunft ist allerdings noch ungewiss, zumal das Unternehmen im dritten Quartal einen größeren Verlust als erwartet hinnehmen musste.