Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

20.05.2010

Axel Springer verkauft Wirtschaftspresse an Geschäftsführer Werner

(Wiederholung)

(Wiederholung)

MÜNCHEN (Dow Jones)--Nach lang anhaltenden Spekulationen um die Zukunft der Springer-Wirtschaftspresse trennt sich der Berliner Medienkonzern nun von seinen Titeln "EURO" und "EURO am Sonntag". Im Zuge eines Management-Buyouts werden beide Finanztitel an den bisherigen Geschäftsführer Frank B. Werner veräußert, wie Axel Springer am Donnerstag mitteilte.

Werner habe die Printmarken zusammen mit einer schweizerischen Beteiligungsgesellschaft erworben und werde sie mit dieser auch fortführen. Herausgegeben wurden die Titel bislang vom Münchener Tochterunternehmen Axel Springer Financial Media.

Mit dem Verkauf der beiden EURO-Titel setzt die Axel Springer AG ihre Trennung von Wirtschaftstiteln fort. Auch die Beteiligungen an der wallstreet:online AG und der wallstreet:online capital AG sowie die ZertifikateJournal AG verkauft Springer an deren bisheriges Management und die verbliebenen Gesellschafter, wie bereits in der vergangenen Woche mitgeteilt wurde.

Nun wollen sich die Berliner "auf Aktivitäten im Kerngeschäft und reichweitenstarke Medienangebote" konzentrieren, wie es in der Mitteilung heißt. Im Bereich der Online-Wirtschaftsmedien setzt das Medienhaus künftig auf sein Finanzportal finanzen.net.

Andreas Wiele, Vorstand BILD-Gruppe und Zeitschriften, bezeichnete Frank B. Werner als "zuverlässigen und verantwortungsvollen Käufer", der den Wirtschaftstiteln und ihren Mitarbeitern "eine langfristige Perspektive bieten" könne.

Bei der Vorlage der Erstquartalszahlen hatte Vorstandsvorsitzender Mathias Döpfner jüngst die Zukunft der Wirtschaftstitel noch völlig offen gelassen. Sie könnten weitergeführt, verkauft oder geschlossen werden, hatte Döpfner erklärt. Die Wirtschaftspresse litt schon länger unter den Folgen der Wirtschafts- und Finanzkrise. Auch im Auftaktquartal 2010 büßten die Titel weiter an Auflage ein. "EURO" verlor dabei 14,1%, "EURO am Sonntag" verlor 15,1% der Auflage im Vergleich zum Vorjahresquartal.

Webseite: www.axelspringer.de -Von Matthias Karpstein, Dow Jones Newswires, +49 89 55214030, matthias.karpstein@dowjones.com DJG/mak/bam Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

Copyright (c) 2010 Dow Jones & Company, Inc.