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24.09.1976 - 

Burroughs mit neuem Small-Business-System:

B 80 als MD-Ersatz

24.09.1976

ESCHBORN - Als System, das im Bereich der MDT-Anlagen und Kompaktrechner" das Preis-\Leistungsverhältnis total verändern wird", kündigte die Burroughs GmbH, Eschborn, ihren neuen Bildschirmorientierten Computer B 80 an. Er zeichnet sich - so Burroughs-Pressechef Alfred Haupt - durch einen schnellen MOS-Hauptspeicher (Zugriffszeit 500 ns, 32 bis 60 KB), Overlap-Feature, Mikroprogramm, sowie bis zu 11 separat gepufferte I/O-Controller auskostet jedoch in seiner Basisausstattung "nicht mehr als eine mittlere MDT-Anlage" (Haupt), nämlich 63 000 Mark (1900 Mark Monatsmiete). In die MDT möchten die Eschborner ihr System allerdings nicht eingeordnet sehen: "Wir wollen weg von diesem unpräzisen Begriff", erklärte Haupt, "denn voll ausgebaut mit vier Bildschirmen erreicht die B 80 durchaus Großrechner-Format - und das zu einem Kaufpreis von rund 380 000 Mark."

Eine echte Neuheit ist die "Super-Disk" (Burroughs-Bezeichnung), eine "Super-Floppy-Disk", bei der mit Double Density (512 KB statt 256 KB) beide Seiten verwendet werden, was eine Kapazität pro Scheibe von 1 MB ergibt. Maximal können 3 Floppy-Drives angeschlossen werden. Das Burroughs-Marketing zielt auf Erstanwender, die Ablösung von MDT-Anlagen sowie auf Großunternehmen, "die Computerleistung an den Arbeitsplatz bringen wollen." Einen entscheidenden Vorsprung gegenüber der Konkurrenz

rechnet sich Burroughs mit seinem Computer Management System (CMS) aus, in das Betriebs- und Anwendungs-Software integriert sind. Bestandteile von CMS: Das Multiprogramming-Betriebssystem "Master Control Program" (MCP), das bisher nur auf Burroughs-Großrechnern lief; Compiler für Cobol und RPG II sowie die Anwendungspakete BMS für Industrie, Großhandel und Steuerberater. Zusätzlich verfügt CMS über ein "Data Base Bridge System", das Anwendern von Burroughs' Serie-L-Computern ermöglicht, ihre Dateien auf das Modell B 80 zu übernehmen. (sf)