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04.05.2001 - 

Auf Betreiber kommen schwere Zeiten zu

B-to-B-Märkte drehen sich im Teufelskreis

MÜNCHEN (CW) - Viele Marktplatzbetreiber sehen düsteren Zeiten entgegen. Die Online-Geschäfte kommen auch im B-to-B-Bereich nicht so schnell in Gang, wie noch vor einem Jahr prognostiziert.

Zahlreiche Marktplätze stecken in einem Dilemma: Sie arbeiten erst gewinnbringend, wenn genügend Handelsvolumen vorhanden ist, andererseits warten viele Unternehmen ab, bis die Plattformen gut laufen und effizient funktionieren.

Von der bereits angelaufenen Konsolidierungswelle sind am stärksten jene Marktplätze betroffen, die ohne Branchen- und IT-Know-how aus dem Boden gestampft wurden. Anke Hoffmann, Senior Consultant E-Business Practice bei der Meta Group Deutschland, schätzt, dass pro Branche nur einer bis fünf Marktplätze überleben werden. Doch auch die mit üppigem Investitionskapital ausgestatteten Plattformen der Industriekonsortien kämpfen mit technischen Problemen und der Umstellung ihrer Geschäftsprozesse.

Künftig erhöhen vor allem die zunehmende Verbreitung von E-Procurement-Systemen und der damit verbundene Fortschritt in technischer und organisatorischer Hinsicht die Bereitschaft, Internet-Plattformen zu nutzen. Marktplatzbetreiber, die über Kontakte zu den wichtigen Playern verfügen und eine solide IT-Infrastruktur aufgebaut haben, dürften deshalb gestärkt aus der derzeitigen Konsolidierung hervorgehen (Ausführlicher Bericht Seite 14).

Abb: E-Procurement-Systeme im Vergleich

Arthur Andersen zufolge haben digitale Marktplätze weiterhin ein hohes Potenzial - obwohl oder gerade weil sie noch relativ wenig genutzt werden. Quelle: Arthur Andersen