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Software-Division wird neu organisiert


24.07.1998 - 

Baan korrigiert Gewinne für das erste Quartal nach unten

Die Korrektur war nötig geworden, weil das Unternehmen nach den amerikanischen Buchhaltungsregeln US Gaap bilanziert, teilte Klaas Wagenaar, Chief Financial Officer von Baan, mit. Die Neubewertungen sollen auf die Gewinne pro Aktie von 0,01 Dollar keinen Einfluß haben, fügt Wagenaar hinzu.

Baans erwirtschafteter Überschuß sank im ersten Quartal 1998 um 81 Prozent auf ursprünglich 2,4 Millionen Dollar gegenüber 12,8 Millionen im Jahr 1997. Das magere Resultat war die Folge von Rückstellungen von Einnahmen aus Leasinggeschäften.

Die Korrekturen lassen Baan aus Sicht von Laurent Lachal, Analyst für Standardsoftware von Ovum, sehr amateurhaft aussehen. Der Wert der Aktie sank nach Bekanntwerden der neuen Zahlen um rund drei Prozent und lag Montag abend bei 41,75 Dollar. Mit Spannung erwarten Anwender und Finanzanalysten nun die Ergebnisse von Baan für das zweite Quartal 1998, die in der nächsten Woche bekanntgegeben werden.

Mit Hilfe der neuen Organisa- tion in fünf Global Product Units wollen die Niederländer Produkte und Unternehmen, die sie in den vergangenen Jahren hinzugekauft haben, unter dem Markennamen "Baan" vereinigen. "Für unsere Kunden hierzulande ergeben sich aus der neuen Struktur keine Veränderungen", erklärte Jürgen Richter, Geschäftsführer der Baan Deutschland GmbH. Betreut werden die Anwender weiterhin von den Account-Managern, die für die unterschiedlichen Branchen zuständig sind.

Zu den neugegründeten Abteilungen gehören "Baan ERP", die sich um die Vermarktung der Fertigungslösung sowie der Pakete für die Beschaffung, Distribution und zum Projekt-Management kümmert. Der Bereich für Vertriebs-, Marketing- und Call-Center-Software firmiert unter "Baan Front Office".

Des Trendthemas Management von Wertschöpfungs- und Lieferketten nimmt sich "Baan SCS" (Supply Chain and Scheduling) an und für Service und Wartung zeichnet künftig "Baan MSO" verantwortlich. Buchhaltungssoftware, Tools zur Finanzanalyse und zum Personalwesen sollen von "Baan COS" vertrieben werden. In diesem Segment hatte die Company ihr Angebot durch Übernahme des englischen Spezialisten für Finanzsoftware Coda ausgebaut.