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27.02.1998 - 

Defizite im High-end-Bereich sollen beseitigt werden

Baan schluckt Coda und greift SAP an

Die Akquisition soll für knapp 87 Millionen Dollar über die Bühne gehen und im kommenden Quartal abgeschlossen sein. Etwa 1,9 Millionen Baan-Aktien wechseln den Besitzer. Bereits jetzt haben Coda-Aktionäre, die zusammen mehr als 50 Prozent der Anteile besitzen, zugestimmt. Wie Baans Chief Financial Officer Klaas Wagernaar mitteilt, soll Coda samt den 450 Angestellten als Baan-Division eingegliedert werden.

Mit dem Merger hätte Baan sowohl ein kaufmännisches Stand-alone-Produkt als auch die Möglichkeit, die entsprechenden Komponenten in der hauseigenen Produktreihe "Baan Series" durch Integration aufzumöbeln.

"Wir haben uns für Coda entschieden, weil es unserer Ansicht nach die beste Lösung für Finanzanwendungen darstellt und uns als weltweiten Anbieter im High-end- und Midrange-Markt weiterbringt", so der Finanzchef. Die Übernahme werde Baan aus dem angestammten Bereich der Fertigungsunternehmen in das Kundenumfeld mit administrativen Anwendungen führen.

Die Coda Group mußte im vergangenen Jahr entgegen dem Markttrend herbe Einbußen hinnehmen. Coda bilanzierte das Geschäftsjahr 1997 mit einem Verlust von 1,8 Millionen Pfund, woraufhin der Aktienkurs rapide sank. Von Baans Führung versprechen sich die Briten einen besseren Zugriff auf Entwicklungsressourcen und internationale Marketing-Aktivitäten.