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30.01.1998 - 

Neue Lösung für Design, Konstruktion und Wartung

Baan und Aspect arbeiten zusammen

Beide Unternehmen wollen ein gemeinsames Entwicklungsteam in Indien aufbauen. Die Integration der Produkte soll in zwei Stufen erfolgen. Zunächst ist geplant, CMS-Funktionen aus Baans Software heraus aufzurufen und die Aspect-Ergebnisse an das ERP-System zurückzumelden. In einem zweiten Schritt sollen beide Systeme mit einer gemeinsamen Datenquelle arbeiten können. Zudem steht die Entwicklung einer Java-basierten Lösung auf dem Plan.

CSM umfaßt die Komponenten "Explore" und "Very Important Parts" (VIP), einer Datenbank, in der die wichtigsten Bauteile aufgeführt sind. Mit Explore lassen sich Ersatzteile, Lieferanten, Komponenten sowie Aufgaben der Produktentwicklung und des Designs verwalten. Erkenntnisse aus der Reparaturabwicklung sollen somit unmittelbar in Konstruktion, Einkauf und Produktdesign einfließen können. Mittels eines Desktops können Anwender auf die objektorientierte, Oracle-basierte Applikation zugreifen. Diese beinhaltet ein Repository mit Bau- und Ersatzteilinformationen sowie deren Wiederverwendungsmöglichkeiten in anderen Produkten.

Baan-Rivale SAP AG hat mit Aspect bereits Anfang des letzten Jahres eine ähnliche Vereinbarung getroffen. Die Walldorfer wollen die Produktionskomponente von R/3 um Funktionen von CMS erweitern, um Kunden ein Internet-fähiges Wartungssystem anbieten zu können. Zudem hat SAP im Herbst 1997 mit Aspect ein Abkommen unterzeichnet, gemeinsam elektronische Kataloge, beispielsweise für Ersatzeile, zu entwickeln.

Aspect beschäftigt rund 425 Mitarbeiter. In den ersten drei Quartalen des vergangenen Jahres erwirtschafteten die Softwerker einen Umsatz von fast 30 Millionen Dollar. Die Wachstumsrate gegenüber dem Vorjahr liegt bei über 70 Prozent.