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18.11.1983

Bache Securities vertritt die Ansicht, daß zukunftsorientierte Anleger an Entwicklungen im CAD CAM-Bereich und hier insbesondere dem CIM-Sektor (Computer Integrated Manufacturing) verstärkt Beachtung schenken sollten. Der Broker unterstreicht seine Einsc

Bache Securities vertritt die Ansicht, daß zukunftsorientierte Anleger an Entwicklungen im CAD/ CAM-Bereich und hier insbesondere dem CIM-Sektor (Computer Integrated Manufacturing) verstärkt Beachtung schenken sollten. Der Broker unterstreicht seine Einschätzung, indem er neuerdings diese neue Technologiesparte in seinen "Sammelindex für Spitzentechnologie" aufnimmt. Der CIM-Gruppe bei Bache gehören folgende Unternehmen an: Computervision, Intergraph, Auto-Trol, Automatix, MacNeal-Schwendler, Daisy Systems und Valid Logic.

1984 gutes Jahr für Corvus

Dean Witter korrigiert seine Schätzung für die langfristige jährliche Wachstumsrate von Corvus Systems nach unten. Man geht anstatt von 50 nun von 45 Prozent aus. Im Geschäftsjahr 1983, das am 31. Mai endete, betrug der Gewinn je Aktie Dollars 0,45 (gegenüber Dollars 0,30 im vorangegangenen Jahr). Dieses etwas unbefriedigende Resultat wird auf das schlechte Ergebnis im letzten Quartal des Geschäftsjahres 1983 von Dollars 0,13 gegenüber Dollars 0,11 im entsprechenden Vorjahreszeitraum zurückgeführt. Der Broker geht jedoch davon aus, daß 1984 für Corvus ein gutes Jahr werden wird, wobei Omninet und Concept-Workstations die wichtigsten Erfolgsträger sein dürften. Dean Witter stuft die Aktien von Corvus unter mittelfristigen Gesichtspunkten weiter als zum Kauf geeignet ein.

Moseley, Hallgarten/Estabrook Weeden geht davon aus, daß die Ankündigung und Auslieferung des neuen DBS-16-Multiuser-/Multiprozessor-Rechners für kommerzielle Anwendungen dem Unternehmen Digilog Inc. 1984 ein wesentlich besseres Geschäftsergebnis bringen wird, als es in diesem Jahr der Fall war. Es sei jedoch verfrüht, jetzt schon eine definitive Schätzung der potentiellen Gewinne vorzunehmen meint Moseley und empfiehlt, bestehende Positionen in dieser Aktie zu halten.

Tandy Corp. hat offenbar Produktionsprobleme bei den Computermodellen 12 und 16. Dies ist nach Meinung von Analytikern der einzig realistische Grund für die jüngst beobachtete Schwächeneigung der Aktie. Da es sich bei diesen Schwierigkeiten aber nicht um ein Qualitäts-, sondern ein Mengenproblem handele, sei mit keinen tiefgreifenden Folgen für die Ertragslage zu rechnen. Im übrigen habe das Management inzwischen mitgeteilt, daß die wunden Punkte auf der Produktionsseite korrigiert worden seien.

Die Ankündigung eines neuen Farbterminals für CAD/CAM-Anwendungen durch IBM hat an der Börse zu mißverständlichen Interpretationen geführt. Farbbildschirme gibt es seit langem am Markt. Wenn IBM jetzt erst ihr Monochrom-Terminal durch einen Farbbildschirm ergänzt, so geschieht dies in erster Linie, um wettbewerbsfähig zu bleiben. Ein neuer technologischer Durchbruch wurde mit diesem Produkt nicht erzielt. Die IBM-Neuankündigung könnte Einfluß auf die Absätze von Adage haben, wird jedoch wahrscheinlich weder Computervision noch Intergraph vor ernsthafte Probleme stellen, meint Merrill Lynch.

Aktien der Gruppe "Telekommunikation" beurteilen Analytiker in Wallstreet jetzt wesentlich nüchterner als noch vor einigen Monaten. Man glaubt, daß die vielfach zu hoch gesteckten Ertragserwartungen nur in Ausnahmefällen erfüllt werden. Als Gründe nennt man unter anderem den Preisdruck auf dem Markt für digitale PBX-Systeme, die gedämpfte Wachstumsrate im Bereich des Kabelfernsehens und den zögernden Eingang ausländischer Aufträge für die Herstellung militärischer Kommunikationsanlagen.

Computer Devices rechnet sich Chancen aus, dem drohenden Konkursverfahren dadurch zu entgehen, daß man im Dezember einen neuen IBM-kompatiblen Tischrechner auf den Markt bringt. Dies werde, wie es heißt, die Finanzlage der Gesellschaft wieder stärken. Das Unternehmen hat nach "Chapter 11" Schutz vor seinen Gläubigern beantragt.

Computer Memories werden jetzt von mehreren Brokern und Börsendiensten zum Kauf empfohlen, nachdem die Führung des Unternehmens neu geordnet worden ist.

Verbatim-Aktie wieder gestiegen

Die Aktie von Verbatim ist nach einem vorübergehenden Rückschlag in jüngster Zeit unter kräftigen Umsätzen spürbar gestiegen. Man führt dies auf Kaufempfehlungen zahlreicher Broker zurück. Unter anderem werden die Empfehlungen mit der soliden Finanzlage, der führenden Rolle in der Disketten-Technologie und der sich rapide ausbreitenden Marktposition auch in Japan begründet.

Natsemi zum Kauf empfohlen

National Semiconductor empfiehlt Merrill Lynch jetzt langfristig orientierten Anlegern uneingeschränkt zum Kauf. Der Broker ist der Ansicht, daß sich die Ertragsaussichten für das Geschäftsjahr 1985 drastisch verbessert haben. Anstelle der bisherigen Gewinnschätzung von 2,90 Dollar je Aktie sei jetzt mit einem Reingewinn von 3,90 Dollar zu rechnen, und auch diese Voraussage könne sich schließlich als noch untertrieben herausstellen. Merrill Lynch glaubt ferner, daß die Verlustserie im Betriebsbereich "Mosspeicher" Ende 1984 abgeschlossen werden dürfte. Darüber hinaus gewinne die Tochter National Advanced Systems mit ihrem von Hitachi gefertigten IBM-PCM zunehmend Marktanteile. Günstig hat sich nach Einschätzung von Merrill Lynch bereits jetzt auch der Aufkauf von Data Terminal Systems auf die Ertragslage ausgewirkt.

Aktien-Gewinn bei Contel

Continental Telecom (Contel) hat im dritten Quartal mit 0,64 Dollar je Aktie einen unerwartet hohen Gewinn erzielt. Einen stark wachsenden Anteil am Ertrag dieser amerikanischen Telefongesellschaft hat die Entwicklungs- und Produktionsgruppe, die sich mit dem Kommunikationswesen befaßt. Der Gewinn, der außerhalb des reinen Telefonbereichs erzielt wurde, lag im vergangenen Quartal um rund 300 Prozent über dem Ergebnis des gleichen Zeitraums 1982, wie Bache Securities hervorhebt. Der Broker empfiehlt die Aktie sowohl mittel- als auch langfristig ausdrücklich zum Kauf.

US-Aktienmarkt zieht an

Am amerikanischen Aktienmarkt ist der nächste bedeutende Kursaufschwung in greifbare Nähe gerückt. Dies meinen jedenfalls angesehene technische Analytiker. Um Nutzen aus der vermuteten Aufwärtsbewegung ziehen zu können, ist es nach Meinung dieser Experten unabdingbar, unter anderem auch Technologieaktien nicht blind zu kaufen, sondern sorgsam auf Qualität zu achten. Besondere Chancen gibt man im Zuge dieses Aufschwungs zunächst Papieren, die in den vergangenen Monaten weit von ihren Jahreshöchstpunkten zurückgefallen sind ohne daß dies jedoch schwerwiegende fundamentale Gründe zum Beispiel in Form verheerender Geschäftsergebnisse gehabt hat.

Gerüchte über Coleco

Coleco ist in letzter Zeit Gegenstand von Mutmaßungen über eine angebliche finanzielle Anspannung gewesen. Bache Securities schreibt, daß sich alle Gerüchte dieser Natur durch ein genaues Studium der letzten Unternehmensbilanz mit einem Streich vom Tisch fegen ließen. Auf die stark schwankenden Kurse dieser Aktie eingehend, weißt der Broker darauf hin, daß enorm hohe Baisse-Positionen in diesem Papier bestehen und daß das Interesse vor allem kleiner Anleger an diesem Wert sehr rege sei. Daraus erkläre sich die auffallende Anfälligkeit des Kurses. Bache hält die Aktie für attraktiv.