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10.04.2008

Bald 450 000 Jobs in der Call-Center-Branche

Die Call Center sehen sich als Wachstumsbranche für neue Arbeitsplätze in Deutschland.

"Wenn der Boom anhält, sind knapp 450 000 Jobs bis Ende 2008 realistisch", teilte der Präsident des Call Center Forum Deutschland e.V. (CCF/Berlin), Manfred Stockmann, in Halle anlässlich einer Tagung mit. Seit Jahresbeginn seien 15 000 Menschen zusätzlich in Arbeit gebracht worden. Vor allem große Call-Center-Dienstleister stellen laut Stockmann viel ein und eröffnen neue Standorte. Derzeit arbeiten knapp 435 000 Frauen und Männer in Deutschland in rund 5700 Call-Centern.

Der monatliche Bruttoverdienst in einem Call-Center liegt laut Branchenforum im Durchschnitt zwischen 1800 und 1900 Euro pro Vollzeitbeschäftigtem. Die Branche wird teilweise für ihre Entgelt- und Arbeitsbedingungen kritisiert. Ein Sprecher des Forums sagte, im Kampf gegen schwarze Schafe solle die freiwillige Selbstkontrolle mit einem Ehrenkodex und einem Gütesiegel weiter verstärkt werden. Das Call-Center-Forum ist nach eigenen Angaben die größte Interessensvertretung der Call-Center-Branche in Deutschland.

In Deutschland setzt die Branche jährlich knapp zwölf Milliarden Euro um, davon rund vier Milliarden bei Dienstleistern. Dienstleistungen per Telefon sowie per E-Mail würden auch angesichts der knappen öffentlichen Kassen immer mehr an Bedeutung gewinnen. "Im Gesundheitswesen, wenn es zum Beispiel Anfragen an Krankenkassen gibt, sehen wir weitere Wachstumschancen", sagte Stockmann. Hinzu komme der Bereich Tourismus und Freizeit.