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13.02.1976 - 

"Industrial Outlook" der US-Regierung

Bald eine neue Rechner-Generation

WASHINGTON - Noch vor dem Ende der 70er Jahre - und das ist nicht mehr lang - erwartet das Commerce Department der US-Regierung eine neue Rechner-Generation. In seinem "lndustrial Outlook 1976" rechnet das Handelsministerium für 1976 mit einem 16prozentigen Zuwachs bei den Auslieferungen der US-Computerindustrie und einem Gesamtwert von über 12 Milliarden Dollar.

So sehen die Fachleute der US-Regierung die Entwicklung in den nächsten 10 Jahren: jährlich durchschnittlich nur noch 8 Prozent Wachstum bei der DV-Industrie; Entstehen nationaler Electronic Fund Transfer-Netze mit internationalen Verbindungen; durch Halbleitertechnologie, Preissenkung bei Computern und damit Erschließung neuer Märkte; Integration der Rechner in Wirtschaftspolitik und tägliches Leben; fließende Übergänge zwischen Computern, Minis, Micros, Büro- und Rechenmaschinen, aus denen sich ein ganzes Spektrum "intelligenter" Rechner entwickelt, die allein oder als Bestandteil anderer Produkte arbeiten; Trends, Software-Funktionen auf Hardware zu übernehmen und Programmiersprachen den natürlichen Sprachen anzunähern. Nach amtlicher, amerikanischer Meinung werden die US-Hersteller auch 1985 noch DV-Marktführer in der Welt sein.

Das Commerce Department hatte ursprünglich damit gerechnet, daß sich die jetzt abflauende Rezession länger auswirken würde, aber: "Das Wachstum hielt an, weil andere Branchen Computer einsetzten, um die Produktivität zu steigern und Kosten zu senken." Weiteres Wachstum sollte - so das Department - durch Einführung neuer Produkte und Erschließung neuer Märkte gefördert werden.