Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

09.08.1996

Bald kann man per Handy im Internet surfen

NEW YORK (CW) - Erst vor zwei Jahren hatte AT&T mit "Perso- nalink" versucht, auf dem Markt der Call-Services Fuß zu fassen. Jetzt stellt das Unternehmen diesen Dienst nach eigenen Angaben wegen der Konkurrenz durch das Internet ein. Statt dessen will der TK-Riese den Zugang zum Web per Handy ermöglichen.

Das für 1997 avisierte neue Mobiltelefon soll rund 500 Dollar kosten und einen Internet-Zugang über bereits existierende Mobilfunknetze bieten. Laut Hersteller wird das "Pocketnet Phone" in der Lage sein, E-Mails zu empfangen und zu verschicken, Faxe zu senden sowie Börsenkurse, Wetterberichte und Sportergebnisse abzurufen. Es soll sogar möglich sein, auf gewöhnliche Internet-Seiten zuzugreifen - sofern diese so formatiert sind, daß sie auf dem kleinen Textbildschirm des Gerätes angezeigt werden können.

Partner von AT&T bei der Entwicklung des neuen Mobiltelefons sind Mitsubishi Wireless Communications Inc. und Pacific Communication Sciences, ein Tochterunternehmen von Cirrus Logic Inc. Diese Firmen werden die Herstellung der Mobiltelefone übernehmen, während Unwired Planet Inc. für die entsprechende Software sorgt. Die Zeit für das "Pocketnet Phone" wird knapp - immerhin arbeiten Ericsson und IBM an ähnlichen Projekten. Nokia stellte auf der CeBIT '96 mit dem "Communicator 9000" sogar schon ein konkretes Produkt vor.

Der jetzt eingestellte Call-Service Personalink hatte zum Beispiel in Sonys "Magic Link" und Motorolas "Envoy" Anwendung gefunden. Da er jedoch auf proprietäre Technologie aufsetzte, zeigten sich Verbraucher zurückhaltender als beim Internet.