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05.03.2008

Balda muss bei verkauften Töchter unerwartet viel Verlust tragen

BAD OEYNHAUSEN (Dow Jones)--Die Balda AG, Bad Oeynhausen, muss bei ihren zum Jahresende verkauften Töchtern höheren Verluste tragen als erwartet und hat nicht ausreichend liquide Mittel um den vertraglich abgesicherten Verlustausgleich zu tragen. Der Hersteller von Touch-Sensoren teilte am Mittwoch mit, mit Banken werde über eine zusätzliche Kreditlinie verhandelt, um den Verlustausgleich leisten zu können.

BAD OEYNHAUSEN (Dow Jones)--Die Balda AG, Bad Oeynhausen, muss bei ihren zum Jahresende verkauften Töchtern höheren Verluste tragen als erwartet und hat nicht ausreichend liquide Mittel um den vertraglich abgesicherten Verlustausgleich zu tragen. Der Hersteller von Touch-Sensoren teilte am Mittwoch mit, mit Banken werde über eine zusätzliche Kreditlinie verhandelt, um den Verlustausgleich leisten zu können.

Konkret geht es um die ehemaligen Konzern-Töchter Balda Solutions Deutschland GmbH, Balda Werkzeugbau GmbH und Balda Solutions Hungaria Kft, die der SDAX-Konzern zum Jahresende an die KS Plastic Solutions GmbH abgegeben hat. Die bis Ende 2007 vereinbarten Ergebnisabführungsverträge sehen vor, dass der Balda-Konzern deren Verluste aus dem Geschäftsjahr 2007 noch tragen muss.

Aus den Entwürfe für die Jahresabschlüsse 2007 von Balda Solutions und Balda habe sich nun ein höherer Verlust als ursprünglich geplant ergeben, so der ehemalige Mutterkonzern. Die Balda AG verhandelt nun mit den Gesellschaften über die Höhe des Verlustausgleiches und einen Zahlungsplan.

Beide Verhandlungen seien weit fortgeschritten, so dass ein erfolgreichen Abschluss der Gespräche "in wenigen Tagen" erwartet wird. Das SDAX-Unternehmen verschiebt sowohl die Bilanzpressekonferenz am 19. März als die Hauptversammlung am 7. Mai und nennt bislang keine neuen Termine.

Bei den verkauften Gesellschaften handelt es sich um ein früheres Kerngeschäft des Unternehmens - die Produktion von Handyschalen. Das hatte sich zuletzt als so verlustträchtig erwiesen, dass der Konzern sich zum Verkauf entschloss

Webseite: http://www.balda.de DJG/pia/rio/cbr

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