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18.03.2010

Balda schreibt 2009 wieder schwarze Zahlen

BAD OEYNHAUSEN (Dow Jones)--Die Balda AG ist im vergangenen Geschäftsjahr trotz eines gesunkenen Umsatzes in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter anderem dank eines Buchgewinns aufgrund von Anteilsverkäufen wies der Kunststoffspezialist am Donnerstag einen Jahresüberschuss des fortgeführten Geschäftsbereichs von 46,4 Mio EUR aus. Im Vorjahr stand hier noch ein Fehlbetrag von 33,1 Mio EUR zu Buche. Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Finanzvorstand Rainer Mohr "sehr zuversichtlich".

BAD OEYNHAUSEN (Dow Jones)--Die Balda AG ist im vergangenen Geschäftsjahr trotz eines gesunkenen Umsatzes in die Gewinnzone zurückgekehrt. Unter anderem dank eines Buchgewinns aufgrund von Anteilsverkäufen wies der Kunststoffspezialist am Donnerstag einen Jahresüberschuss des fortgeführten Geschäftsbereichs von 46,4 Mio EUR aus. Im Vorjahr stand hier noch ein Fehlbetrag von 33,1 Mio EUR zu Buche. Für das laufende Geschäftsjahr zeigte sich Finanzvorstand Rainer Mohr "sehr zuversichtlich".

Wie von dem Unternehmen erwartet waren die Umsätze 2009 vor allem wegen der geringen Nachfrage im globalen Mobilfunkmarkt auf 139 (Vorjahr: 198,1) Mio EUR gefallen. Das operative Ergebnis (EBIT) stieg hingegen auf 2,5 Mio EUR nach einem Minus von 0,6 Mio EUR im Vorjahr.

Unter dem Einfluss positiver Sondereffekte kletterte das Vorsteuerergebnis 2009 auf 45,3 (minus 25,2) Mio EUR. Anders als im EBIT ist darin unter anderem der anteilige Gewinn der taiwanischen TPK Holding Co Ltd sowie der Erlös aus dem Verkauf von bis zu 18,75% der Anteile an dem Touchscreen-Systemhersteller enthalten. An dem ehemaligen Gemeinschaftsunternehmen hält Balda jetzt noch mindestens 19,25%.

Die Eigenkapitalausstattung verbesserte sich 2009 auf 159,2 (100,6) Mio EUR. Damit einhergehend erhöhte sich die Eigenkapitalquote im Konzern auf 63,9% von 33,5% im Vorjahr. Trotz der "über Erwarten positiven" Ergebnis- und der "außerordentlich verbesserten" Liquiditätssituation will die Balda AG mit Sitz in Bad Oeynhausen für 2009 keine Dividende vorschlagen. Der Konzern benötigte die Liquidität 2010, um alle finanziellen Verpflichtungen ohne fremde Hilfe leisten zu können, teilte Balda mit.

2010 will die Unternehmensgruppe die Umsatzerlöse um 10% bis 15% steigern. Das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (EBIT) soll "wenigstens" gleich bleiben und das Vorsteuerergebnis deutlich positiv ausfallen. "Wir werden unsere Wettbewerbsfähigkeit gezielt weiter stärken", sagte Mohr.

Webseite: www.balda.de DJG/ebb/has Besuchen Sie auch unsere Webseite http://www.dowjones.de

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