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27.05.1983

Banalheim

Trauerwein besuchte auch heuer wieder die U.S.-Computerkonferenz NCC im kalifornischen Anaheim. Warum wohl? Ist doch klar: um Know-how-mäßig auch nur einigermaßen mit den DV-Herstellern mithalten zu können. Die schwatzen einem sonst sonstwas auf. Und S. T. hat dazugelernt, wie nahe nämlich in unserer Computerwelt Banalität und Größe beieinanderliegen.

Der Anlaß war freilich alles andere als erfreulich. Sebastian hatte sich an den NCC-Proceedings verhoben - litt an den schmenhaften Folgen einer Hexenschußverletzung. Also nichts wie ab ins nächste Hospital. Lief alles wie geschmiert: Fieber messen, Puls, Blutdruck, Gesinnung und so - eben ein richtiger Hardware-Check

Sebastian rechnete schon damit, sofort viele grüne Dollars berappen zu müssen. Die BEK kennen die drüben ja nicht. Doch siehe da, Deus ex machina hatte ein Einsehen: "Sorry, aber wir können ihnen heute keine Rechnung stellen", seufzte die Terminal-schwester,"unser Hauscomputer ist Krank." Und das in Anaheim währen der NCC.

Dämpfer für alle, die Schadenfreude aufkommen lassen wollen: Trauerwein verrät weder, um welches Hospital es sich Handelt, noch den Namen des DV-Herstellers, der den Krankenhauscomputer installierte.

Sebastian Trauerwein

Information Resources Manager