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20.04.2001 - 

ATL arbeitet auch an Gigabit Ethernet

Bandbibliothek im Einbauschrank

MÜNCHEN (CW) - Die Quantum-Tochter ATL hat die modular aufgebaute Tape Library "M1500" vorgestellt. In der Planung ist zudem eine Bibliothek, die mit Gigabit-Ethernet-Drives arbeitet.

Jedes M1500-Modul enthält zwei Laufwerke und 20 Kassetten. Werden mehrere davon in ein Rack eingebaut, dann regelt eine unabhängige Steuereinheit, der "Stack-Link", die Zusammenarbeit der Module. Neben der Integration sorgt der Stack-Link auch dafür, dass die Kassetten über verschiedene Module hinweg benutzt werden können. Der Wechsel der Bänder von einer Einheit zur nächsten soll nicht länger als drei Sekunden dauern. Diese Funktion ist vor allem interessant, wenn ein Bandlaufwerk oder ein Modul ausfällt. Austausch oder Erweiterung der Bandbibliothek erfolgen im laufenden Betrieb. Das M1500-System wird derzeit mit DLT-Laufwerken ausgestattet. In Zukunft sollen aber auch LTO- und SDLT-Drives verwendet werden können. Der Preis für ein Modul mit einem DLT-8000-Drive liegt bei rund 18000 Dollar.

Schon auf der CeBIT zu sehen war ein Robot-System, das mit zwei Tape Drives bestückt war, die über Internet Protocol (IP) mit Gigabit Ethernet arbeiteten. Ein Konverterboard im Laufwerksschacht sorgt dabei für die Umsetzung von SCSI nach Ethernet. Als Vorteil einer solchen Lösung bezeichnet Karl Fischer, Senior Systeme Engineer bei Quantum/ATL, dass sich "die Library sofort in ein vorhandenes LAN einbinden lässt". Der Umweg über die Installierung eines teuren Fibre-Channel-Netzes entfällt.

Was den Siegeszug von Gigabit Ethernet bislang noch hemmt, sind die fehlenden Clients. Einzig Network Appliance, Hersteller von Network Attached Storage (NAS) hat seine "Filer" dafür tauglich gemacht. Die Lieferanten von Speicher-Management-Software arbeiten ebenfalls verstärkt daran, das Network Data Management Protocol (NDMP) in ihre Produkte einzubauen.