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15.01.1999 - 

Bandbreitenbedarf geht an die Substanz

Bandbreitenbedarf geht an die Substanz Studie sieht Entwicklung des Internet bedroht

MÜNCHEN (CW) - In einer aktuellen Studie warnen die Londoner Marktforscher von Ovum davor, daß der steigende Bedarf an Übertragungskapazitäten die Entwicklung des Internet gefährden könnte. Nur der planmäßige Ausbau des Backbone könne chronische Engpässe verhindern. Hauptverursacher der Belastung sind Business- Anwender, die das Web zunehmend als Infrastruktur für ihre Anwendungen nutzen.

Der steigende Einsatz des Internet als Kommunikations- und Transaktionsgrundlage im Unternehmensbereich lade dem ohnehin schon beanspruchten globalen Netz laut Ovum weitere Lasten auf. Im neuen Jahrtausend werde die steigende Nachfrage auf der Konsumentenseite, ausgelöst durch schnellere Zugangsgeräte, diese Entwicklung weiter forcieren.

Im Jahr 2005 nutzen nach Angaben von Ovum weltweit rund 500 Millionen Menschen das Internet. Der Datendurchsatz werde zu diesem Zeitpunkt etwa sechs Terabit pro Sekunde betragen, wobei die heutigen Hauptverkehrswege im Netz auch künftig am stärksten frequentiert sein werden. Generell steige die Nachfrage nach Bandbreite in den nächsten Jahren um den Faktor 50 bis 100, so die Meinung der Experten. Deshalb sei es unvermeidbar, weiter in Bandbreite zu investieren und Ausbauplanungen nicht kurzfristig über den Haufen zu werfen.