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05.03.1976 - 

Bildschirme sollen helfen, eine Sonderstellung zu halten

Bank-Devise: Klein bleiben - aber gebührenfrei

KÖLN --- Nicht als wettbewerbslüsterner "Hecht im Karpfenteich", sondern als Institut, dessen soziale Funktion sich auch in günstigen Konditionen niederschlägt, versteht sich die Bank für Sozialwirtschaft GmbH: Sie zahlt 1,5 Prozent Zins auf Giro-Guthaben zuzüglich 2 Prozent Bonus für gemeinnützige Konten und ist die einzige Bank in der Bundesrepublik, die die Girokonten ihrer Kunden noch völlig gebührenfrei fährt.

Um diesen Service auch weiter bieten zu können, wurde jetzt nach guten Erfahrungen in der Berliner Filiale ein zweites MAI-System 350 Basic/four in der Kölner Filiale (statt des bisherigen Kienzle-Magnetkonten-Computers) installiert. "Wir waren begeistert, nachdem das in Berlin ein Jahr gelaufen war", erklärte der Kölner Filialleiter H. Haller. In Berlin ist ein Bildschirm angeschlossen - in Köln sind es zwei, über die "alles gemacht" wird. Die Programmierung für die MAI-Systeme wurde an ein Softwarehaus vergeben.

Die Bank für Sozialwirtschaft, die eine Bilanzsumme von 600 Millionen Mark - das entspricht der Größe einer mittleren Kreissparkasse - hat, will kein Massenbetrieb werden: "Da müßten wir bei unserer Bilanzsumme 300 Mitarbeiter haben." Tatsächlich hat das Institut nur 42 Angestellte in den beiden Filialen und will auch künftig jede Aufblähung vermeiden: "Wir wollen im gemeinnützigen Raum bleiben." Das bedeutet freilich, daß nicht nur weiterhin bevorzugt Krankenhäuser, Altersheime und ähnliche Einrichtungen finanziert werden, sondern auch, daß die Gebührenvorteile nicht jedermann zukommen: Als Kunden sind nur Organisationen wie Verbände der, freien Wohlfahrt und - begrenzt - noch deren Mitarbeiter vorgesehen. -py