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16.10.1981 - 

Lesen, schreiben, prüfen und codieren an einem Arbeitsplatz:

Banken-Allrounder mit DFÜ-Philosophie

MÜNCHEN (ha) - Eine neue Lösung für die zentrale und dezentrale Belegbearbeitung im Bankenbereich will die Münchner Computer Machinery GmbH (CMC) auf der Systems '81 präsentieren. Das System "Lesco" wurde in Zusammenarbeit mit einer Münchner Privatbank auf der Grundlage des "Tuschka"-Beleglesers entwickelt und soll rund 50 000 Mark kosten.

Mit Lesco werde die bisherige Form der Belegbearbeitung auf Codiermaschinen, Online-Auskunftsplätzen mit OCR-Drucker, Beleglesern sowie die Tastaturdatenerfassung über Bildschirm, auf einem System zusammengefaßt.

Das Angebot der Münchner beinhalte eine Minimalkonfiguration für kleinere Organisationseinheiten mit zwei bis maximal acht Arbeitsplätzen je Zentraleinheit. Als Speichermedium würden hier entweder Disketten oder Magnetfestplatten (in Verbindung mit einer Magnetbandkassette) eingesetzt.

Die Maximalkonfiguration sei für die zentrale Belegbearbeitung bei Großbanken der Zentralinstituten vorgesehen. Jede Zentraleinheit könne mit maximal 32 Lesco-Arbeitsplätzen ausgestattet werden.

Lesco biete sich dem Benutzer als ein einheitliches System dar, über den sämtliche Bearbeitungsarten abgewickelt werden können. CMC-Angaben zufolge vereine es die Funktionen der Codiermaschine und des Online-Auskunftsplatzes zur Personalisierung sowie die des Beleglesers auf einem einzigen Arbeitsplatz. Der Online-Datenerfassungsplatz für die nicht codierfähigen Belege arbeite ebenfalls an der gleichen Zentraleinheit. Dies bedeute, daß Daten auf dem gleichen Speichermedium abgespeichert würden. Dadurch sei das Erstellen einer "Primanota" praktisch zu jedem beliebigen Zeitpunkt möglich.

Der einfachste Weg für den Datenaustausch ist laut CMC per Magnetband gegeben. Jede Zentraleinheit, ausgenommen die Minimalkonfiguration sei mit einer Magnetbandstation standardmäßig ausgestattet. Weiterhin könnten Stapelprozeduren aller gängigen Hersteller für die Datenfernübertragung benutzt werden. RJE-Funktionen, etwa 360/20 Multileaving, stehe systemseitig ebenfalls zur Verfügung.

CMC weist darauf hin, daß der Netztwerkgedanke bei der Systemkonzeption starke Beachtung fand. Die Zentraleinheit sei mit einem DFÜ-Rechner ausgestattet, mit dem sie in die Lage versetzt werde, parallel bis zu acht Datenfernübertragungsleitungen zu steuern.