Melden Sie sich hier an, um auf Kommentare und die Whitepaper-Datenbank zugreifen zu können.

Kein Log-In? Dann jetzt kostenlos registrieren.

Falls Sie Ihr Passwort vergessen haben, können Sie es hier per E-Mail anfordern.

Der Zugang zur Reseller Only!-Community ist registrierten Fachhändlern, Systemhäusern und Dienstleistern vorbehalten.

Registrieren Sie sich hier, um Zugang zu diesem Bereich zu beantragen. Die Freigabe Ihres Zugangs erfolgt nach Prüfung Ihrer Anmeldung durch die Redaktion.

07.04.2000 - 

Institut für Bankeninformatik verteilt Pluspunkte

Banken-Sites im Test: Sparkasse Köln und Direkt Anlage Bank liegen vorn

MÜNCHEN (CW) - Zur besten Universalbank im Web kürte das Institut für Bankinformatik und Bankstrategien der Universität Regensburg gemeinnützige GmbH die Kölner Stadtsparkasse. Ihre Site überzeugte mit umfangreichen interaktiven Kalkulations-Tools. Die gute Selbstdarstellung und die Angebote zur Geldanlage verhalfen der Direkt Anlage Bank zum Prädikat bester Online-Broker.

800 von 1000 Banken schneiden nur mäßig ab, und nur acht Banken befinden sich in der Spitzengruppe (siehe http:\\website-rating.ibi.de). Das ist ein Ergebnis der Untersuchung, die das Regensburger Institut von Ende August 1999 bis Anfang November 1999 vornahm. Bewertet wurde der Internet-Auftritt von 835 deutschen, 117 österreichischen und 78 schweizerischen Banken nach zwei Kategorien: "Bankfachliches" und "Instrumentelles". Unter Bankfachliches fällt vor allem der Zusatznutzen durch Informationen, aber auch beispielsweise Link-Listen zu weiteren Web-Angeboten, die Möglichkeit, Testkonten einzurichten sowie Antivirensoftware herunterzuladen. Design, Benutzerfreundlichkeit und die Berücksichtigung der Technikausstattung von Endanwendern fasst das Institut unter Instrumentelles.

Es fällt auf, dass keine österreichische Bank eine Spitzenstellung in einer der beiden Kategorien erreicht hat oder im Verfolgerfeld platziert ist. Um in die Spitzengruppe zu gelangen, waren mindestens 85 von 100 Punkten notwendig; die Verfolger zeichneten sich durch mindestens 70 Punkte aus. 28 Prozent der betrachteten Banken erreichten weniger als 30 Punkte.

Die Stadtsparkasse Köln qualifizierte sich durch ein umfangreiches Angebot an interaktiven Kalkulations-Tools für den ersten Platz. Die Deutsche Bank, die im Bankfachlichen 1998 als beste Universalbank abschnitt, liegt in der aktuellen Rangliste auf Platz zwei. Sie zeichnet sich durch ihr Informationsangebot für Geschäftskunden aus. Die Dresdner Bank dagegen, die in der Vorjahresstudie noch den sechsten Platz eingenommen hatte, überzeugte die Jury mit ihrem Privatkundenbereich. Die Hypo-Vereinsbank rutschte beim 99er Rating von Platz zwei auf vier.

Das Top-Trio im Direct-Banking setzt sich aus der Direkt Anlage Bank, Consors und der Comdirekt Bank zusammen.

Die Bewertung zeigt, dass einzelne freie Sparkassen in Teilbereichen durchaus mit den Großbanken mithalten können. Die Volks- und Raiffeisenbanken schneiden in allen Hauptkriterien sogar deutlich schlechter ab als die Sparkassen. Das Regensburger Institut gab den 37 Sparkassen aus den neuen Bundesländern im Schnitt 41 Punkte in beiden Kategorien. Die Sparkassen in den alten Bundesländern erreichten im Bereich Bankfachliches durchschnittlich 45 und im instrumentellen 40 Punkte.

Abb.: Allgemein haben große Banken bessere Web-Auftritte als kleine. Quelle: Institut für Bankinformatik und Bankstrategien an der Universität Regensburg gemeinnützige GmbH