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21.02.1997 - 

17 Prozent mehr Stellenangebote

Banken suchen verstärkt nach IT-Experten

Noch gibt es für Computerfachleute keinen Grund zur Klage, denn trotz der schwierigen wirtschaftlichen Lage schalteten die Firmen im Januar mehr Stellenanzeigen als im selben Monat des Vorjahres.

Motor der Entwicklung ist wie auch 1996 die Telekommunika- tionsindustrie. Dort stiegen die Angebote von 115 auf 257. Auffallend hoch ist der Jobzuwachs bei den Banken. Hier verdoppelten sich die Angebote von 131 auf 277. Die Kreditinstitute scheinen langsam den Ernst der Lage bezüglich des Euro und der Jahr-2000-Umstellung zu erkennen und stellen im großen Stil Computerfachleute ein.

Ein weiteres Problem, das den Banken auf den Nägeln brennt und das ebenfalls von IT-Profis zu lösen ist, ist der elektronische Zahlungsverkehr.

Allgemein verschieben sich die Gewichte weiter in Richtung Dienstleistungsbranchen, wogegen die Arbeit in den klassischen Industriezweigen weniger wird. Während also im Maschinenbau und in der Elektrotechnik das Interesse an IT-Fachleuten weiter sinkt, suchten im Januar beispielsweise Zeitarbeitsfirmen (Anstieg von 17 auf 48 Stellen) und Werbeagenturen (Anstieg von 35 auf 48 Stellen) verstärkt Spezialisten. Auch bei den elektronischen Medien und beim Rundfunk ist ein Anstieg von 25 auf 42 Angebote zu verzeichnen.

Zum ersten Mal auch Internet-Jobs nachgefragt

Auskunft, über welches Wissen diese Experten verfügen sollten, gibt eine Untersuchung der Dekra-Akademie, Stuttgart, die im November ebenfalls den Stellenmarkt in einigen großen Tageszeitungen und der COMPUTERWOCHE untersuchte. 18049 Offerten wurden unter die Lupe genommen, von denen sich rund 32 Prozent auf Berufe mit IT-Qualifikationen bezogen.

Beim Thema Betriebssysteme verlangen die Unternehmen in erster Linie Unix, gefolgt von Windows und MVS. Zumindest was die Nachfrage nach Mitarbeitern betrifft, ist geklärt, wer die Nase vorn hat. Demnach wurden laut Dekra 360 Windows-NT-Spezialisten gesucht und 173 Novell-Experten.

Was die Datenbanken betrifft, bevorzugen die Firmen Oracle-Kenntnisse, gefolgt von DB2 und SQL. Bei den Programmiersprachen dominieren eindeutig C, C++ und Visual Basic mit insgesamt 474 Nennungen, abgeschlagen ist dagegen Cobol (156). Nach wie vor stark ist die Nachfrage nach SAP-Know-how. In 429 Inseraten forderten die Firmen dieses Wissen.

Zunehmend taucht auch der Begriff Internet in den Stellenanzeigen auf, hat die Stuttgarter Akademie festgestellt. In immerhin 131 Anzeigen verlangten die Firmen dazu sichere Kenntnisse.