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25.08.1995

Banken und Versicherungen/Statements Stehen und fallen per "electronic transaction"

Non-banks mit Telekommunikations-Know-how erobern Positionen in der Kommunikations- und Transaktionskette zwischen Bank und Kunde. Diese Eindringlinge sind nicht zu bremsen. Banken sind gezwungen, Vorwaertsstrategien zu entwickeln, Finanzdienstleistungen in elektronische Maerkte zu integrieren und ihre Geschaeftsprozesse zu redesignen.

(Quelle: DG Bank, Developments in Payment transactions/Electronic Banking)

Die Informationstechnologie wird die Dienstleistungen der Bank rund um die Uhr und an jedem Ort verfuegbar machen.

Home-Banking und Electronic Banking tragen die Bankprodukte an den Arbeitsplatz und in den Privatbereich.

Finanzdienstleistungen werden von der Holschuld zur Bringschuld.

Finanzinstitute werden dem Kunden neue Produkte zugaenglich machen, an die wir heute erst ansatzweise denken.

(Quelle: Dr. Michael Endres, Vorstandsmitglied der Deutschen Bank, Anlage-Management Nr.4/1995)

Um sich wirklich kundenorientiert auszurichten, muessen heutige Banken einen neuen Kurs einschlagen und ihre Kunden statt ihre Betriebsmittel managen.

Die Kunden sind das Kapital der Bank. Ihre Hauptanstrengung muss sich auf die Verzinsung dieses Kapitals richten.

Ziel der kundenorientierten Bank ist die Kundenzufriedenheit. (...) Allein dieses Ziel bestimmt die technologische Ausrichtung der Bank.

Die kundenorientierte Bank handhabt jede einzelne Kundenbeziehung industriell. Sie ueberwacht jede einzelne Kundenbeziehung.

(Quelle: Adege Bankberatung, Frankreich)

Die Haefte aller US-Bankzweigstellen und 450 000 Arbeitsplaetze im amerikanischen Bankgewerbe werden in den kommenden fuenf bis zehn Jahren nach einer Studie der Deloitte & Touche LLP verschwinden.

Der Siegeszug von elektronisch gehandeltem Geld wird das Bankmonopol bei Geldueberweisungen unterlaufen.

Die amerikanischen Bankfilialen werden im Jahr 2000 nur noch 25 Prozent aller Transaktionen abwickeln im Vergleich zu 40 Prozent 1993.

(Quelle: dpa/Sueddeutsche Zeitung vom 16. August 1995)