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21.09.1990 - 

Backbone-Packet-Switches von Pandacom

BASF verbindet gesamten Konzern über ein X.25-Netz

21.09.1990

FRANKFURT (CW) - Die BASF AG aus Ludwigshafen plant die Einführung eines X.25-Netzwerkes zur Anbindung der weltweiten Konzernaktivitäten. Das für den neuen Verbund benötigte Paketvermittlungs-Equipment wird die Pandacom GmbH aus Frankfurt bereitstellen.

Im Rahmen der ersten Stufe von "Baspac", so die Bezeichnung des Netzprojekts, soll die X.25-Kommunikation in Deutschland "greifen". Danach werden zunächst Frankreich und die Benelux-Länder und bis zum Jahresende das restliche europäische Ausland sowie die USA in den Netzverbund einbezogen. Als weitere Standorte nennt Pandacom Südostasien und Südamerika.

Der Frankfurter Anbieter liefert rund 30 TP49XX-Systeme des amerikanischen Herstellers Sprint-Telenet aus Reston/Virgina an BASF. Die Anlagen, die auf 880 Anschlüsse erweiterbar sind, arbeiten als, Backbone-Packet-Switches und gewährleisten eine flexible sowie effiziente Ausnutzung der Bandbreite sämtlicher Trunk-Leitungen.

Das Netzwerk-Kontrollzentrum für dieses konzernweite Netz wird zur Zeit im Hauptsitz des Unternehmens in Ludwigshafen eingerichtet. Auf diese Weise lassen sich Funktionen wie Überwachung und Diagnose zentral aufhängen. Um die Management-Aufgaben zu koordinieren, ist zudem eine Mitbenutzung des weltweiten Netzes IVAN (International Value Added Network) von Sprint vorgesehen. Im Rahmen des X.25-Projekts, das sich in Millionenhöhe bewegt, installiert Pandacom neben den Telenet-Systemen interne LANs mit Koppelungsmöglichkeiten beispielsweise über Router oder Brouter.

Informationen: Pandacom Daten- und Kommunikationssysteme GmbH, Lyoner Straße 11a, 6000 Frankfurt/Main 71, Telefon 0 69/66 40 06 40