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28.06.1985 - 

Neuer Compiler für die HP-Serie 200:

Basic-Programme sollen schneller werden

SCHWALBACH (pi) - Bis zu 30mal schneller sollen jetzt auf den Rechnern der Serie 200 von Hewlett-Packard Basic-Programme anlaufen können. Mit dieser Versprechung lockt die Infax Computer Products GmbH ihre Kunden.

Die Verbesserungen will das Unternehmen durch Einsatz eines neuen Basic-Compilers und eines schnellen Floating-Point-Coprozessors der amerikanischen Muttergesellschaft Infotek Systems, Los Angeles, erzielen.

Zum HP-eigenen Betriebssystem mit integriertem Basic 2.0/2.1 oder 3.0 werden zwei Binärprogramme geladen. Wenn sich auch das zu kompilierende Programm im Speicher befindet, braucht der Anwender Herstellerangaben zufolge nur noch "Compile" einzugeben. Die kompilierte Version kann dann mit "Run" gestartet oder mit "Store" abgespeichert werden.

Wie aus einer Information von Infax hervorgeht, bleibt die Interaktion zwischen Rechner und Benutzer, falls erforderlich, auch bei kompilierten Programmen bestehen.

Die Funktionen "Trace", "Step", "Pause" und "Continue" werden beibehalten. Die Variablen lassen sich vom Tastenfeld ablesen und modifizieren. Flexible Compileranweisungen sollen das Compilieren von Programmsegmenten sowie die Optimierung der Geschwindigkeit ermöglichen.

Softwareherstellern bietet das Schwalbacher Unternehmen einen maschinenabhängigen Kopierschutz durch eine Seriennummer im Floating-Point-Coprozessor, die auch im Basic-Compiler vorhanden ist. Kompilierte Programme sind nicht listbar.

Einen Supportvertrag mit und der deutschen HP-Niederlassung gibt es nach Aussage eines Infax-Firmensprechers nicht. Lediglich die amerikanische Muttergesellschaft Infotek habe mit dem Stammhaus von Hewlett-Packard ein solches Abkommen geschlossen.