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08.03.1985 - 

Umsetzung von Technologien in marktfähige Produkte:

Basler Stiftung arbeitet international

BASEL (sg) - Knapp 50 Personen nahmen an der Gründungsversammlung der Stiftung des Internationalen Hightech-Forums im europäischen Welthandels- und Kongresszentrum teil. Wie aus der Gründungsurkunde hervorgeht, verfolgt die Stiftung den Zweck, auf internationaler Ebene alle Aktionen zu unterstützen, die der Verbreitung neuer, hochentwickelter Technologien dienlich sind.

Vornehmlich soll die Förderung durch die Durchführung von Seminarien, Symposien, Treffen, Ausstellungen und Vorführungen in die Tat umgesetzt werden. Die Stiftung will für diese Aktivitäten Wissenschaftler, Industrielle, Finanzfachleute oder Politiker gewinnen. Die Regelung der Einzelheiten bleibt einem Reglement vorbehalten.

Die Stiftung ist mit einem von ihren Mitgliedern aufgebrachten Grundkapital von 100 000 Schweizer Franken ausgestattet. Arbeiten wird die Stiftung mit den ihr zufließenden Beiträgen, mit erarbeiteten Mitteln aus von ihr zu erbringenden Dienstleistungen und mit dem Ertrag aus dem Stiftungsvermögen.

Oberstes Organ der Stiftung ist der Stiftungsrat, der aus mindestens sieben Mitgliedern besteht. Diese ernennen den Präsidenten, die Vizepräsidenten sowie die Mitglieder des Stiftungsrates. Dabei muß der Präsident Stifter oder Vertreter eines Stifters sein, und die Mehrheit der Mitglieder des Stiftungsrates müssen Schweizer Bürger sein.

Ein geschäftsführender Ausschuß (siehe Kasten) ist das ausführende Organ der Stiftung. Er arbeitet nach freiem Ermessen im Rahmen des Stiftungszweckes unter kollektiver Verantwortlichkeit gegenüber dem Stiftungsrat. Ferner vertritt er die Stiftung nach außen und hat alle Befugnisse und Aufgaben, die nicht ausdrücklich dem Stiftungsrat vorbehalten sind, wahrzunehmen. Seine Mitglieder werden durch den Stiftungsrat bezeichnet.

Der geschäftsführende Ausschuß übernimmt darüber hinaus die Aufgabe, in Zusammenarbeit mit dem Patronatskomitee, Projekte zu beurteilen, die ihm unterbreitet werden. Zu diesem Zweck kann er ad hoc Experten in Anspruch nehmen und wissenschaftliche Kommissionen schaffen, denen die Aufgabe gestellt ist, die vorgelegten Projekte zu beurteilen. Er erläßt die dafür notwendigen Pflichtenhefte.

In der Umsetzung von Technologien in marktfähige Produkte liegt der entscheidende Ansatzpunkt des neugeschaffenen Hightech-Forum Basel. Neben Veranstaltungen und Studien ist an die Förderung der Anwendung neuer Technologien in westeuropäischen Unternehmen gedacht.

Diese Zielsetzung soll insbesondere durch Unterstützung der Aus- und Weiterbildungsbestrebungen und Einsatz von qualifizierter Fachleute angestrebt werden. Die Stiftung führt in diesem Zusammenhang die entsprechenden Veranstaltungen durch, um die Forschung und die weltweite Zusammenarbeit auf den im Zweckartikel genannten Gebieten zu fördern. Das vorläufige Programm für die Jahre 1985 bis 1987 sieht bereits für den Herbst dieses Jahres ein zweitägiges, erstes Internationales Hightech Forum in Basel zum Thema Informationstechnologien, Anwendungsbeispiele in Schlüsselbranchen vor.

Solche Veranstaltungen sollen jedes Jahr wiederholt werden. Jeweils im Frühjahr der Jahre 1986 und 1987 sind außerdem Foyer-Diskussionen zu ausgewählten Themen an unterschiedlichen Orten geplant.