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16.10.1981 - 

Turnkey-Kunde hält rückblickend besseren DV-Kenntnisstand für wichtige Eingangsvoraussetzung:

Baumaschinenhändler paßt DV dem Betrieb an

HERRENBERG - Von den Vorstellungen der Herrenberger Michael Hald GmbH entsprach die von der Nürnberger GfA exdata GmbH & Co. KG offerierte schlüsselfertige Lösung für Baumaschinenhändler. Hald installierte einen Dialogcomputer Hewlett-Packard (HP) 250 mit Standardprogrammen, die teilweise ("Modas 2000") an die Arbeitsabläufe und die Betriebsorganisation des schwäbischen Baumaschinen- und Gerätehändlers angepaßt wurden.

Da die Organisation des Betriebs den Anforderungen einer modernen Unternehmensführung entsprach, sah man bei der Michael Hald GmbH nicht ein, warum beim Übergang auf die EDV alles auf den Kopf gestellt werden sollte. Die Herrenberger suchten aus diesem Grunde eine hauseigene DV-Lösung, bei der die betriebliche Struktur weitgehend beibehalten werden konnte.

Zunächst besuchten verantwortliche Mitarbeiter von Hald ein Seminar des Bundesverbandes der Baumaschinen-, Baugeräte- und Industriemaschinenfirmen e. V., das aufzeigte welche grundsätzlichen Möglichkeiten sich heute mittelständischen DV-Anwendern mit einem autonom arbeitenden System auftun. In einer von einem Betriebsberater im Auftrag des Verbandes erstellten Liste waren Vergleichsdaten für eine Reihe prinzipiell geeigneter Anlagen der Bürocomputer-Kategorie enthalten.

Kandidatenliste

Hald nahm anhand dieser Unterlage Kontakt mit sechs verschiedenen Anbietern auf, vereinbarte Vertreterbesuche und schaute sich praktische Vorführungen an. Das Rennen machte schließlich die GfA exdata. Die wichtigsten Gründe für den Zuschlag an das Nürnberger Unternehmen waren:

- Mit Modas 2000 hatte das Unternehmen ein Standardpaket für die Auftragsbearbeitung und die Lagerwirtschaft anzubieten, das mit gewissen Modifikationen auf die Belange unseres Hauses zugeschnitten werden konnte.

Das der anderen Lösung zugrundeliegende Organisationsschema entsprach weniger der innerbetrieblichen Struktur der Hald GmbH. Zudem war die Alternativ-Software zum damaligen Zeitpunkt noch nicht fertig. Wir konnten nicht überblicken, was da alles "drin" sein würde.

- Der organisatorische Spielraum, die Leistungsdaten, der Bedienungskomfort und das Design des für die GfA-Lösung erforderlichen Computers (einer HP 250) überzeugten uns.

Bei der HP 250 handelt es sich um einen Dialogcomputer der Bürocomputer-Kategorie. Er ist kompakt gebaut und braucht keinen speziell klimatisierten Raum. Das ist im Baumaschinenhandel ein wichtiger Faktor.

HP Business Basic

Die DV-Arbeitsabläufe sind so konzipiert, daß alle Daten nur einmal zu erfassen sind (integrierte Datenverarbeitung). Sie werden für die nachfolgenden Auswertungen etc. vom Computer automatisch bereitgestellt. Für die Finanzbuchhaltung (Fikos 2000) und die Lohn- und Gehaltsabrechnung (Logas 2000) setzt Hald branchenunabhängige Standardpakete ein, die von GfA für die HP 250 entwickelt wurden und schon praxiserprobt sind.

Modas 2000 ist von seiner Grundkonzeption, her ebenfalls branchenneutral. Das Standardpaket enthält ein Auftragsbearbeitungs- und Fakturiersystem mit Lagerbuchhaltung und Disposition. Mit Hilfe der Programmiersprache "HP Business Basic" konnten die von Hald gewünschten Modifikationen relativ wenig aufwendig durchgeführt werden. Diese Aufgabe gehörte zum Leistungsumfang der GfA (ebenso wie die Schulung und Systemeinführung).

Die Hald GmbH ist überzeugt, richtige DV-Organisation geschaffen zu haben. Stünde man heute erneut vor der Wahl, würde man die schlüsselfertige GfA-Lösung wieder wählen. Allerdings würden die verantwortlichen Herren des Unternehmens sich vorher bessere DV-Grundkenntnisse verschaffen, um es leichter bei der Hard- und Softwareauswahl und bei der Implementierung zu haben. Doch auch so wurde eine Lösung ins Haus geholt, die sich an die betrieblichen Organisationsstrukturen anpassen ließ.

Dauerhafte Partnerschaft

Obwohl die Hald GmbH erst seit kurzem mit dem Computer arbeitet, sind dessen Vorteile bereits deutlich spürbar. Es kann schneller fakturiert werden; die Außenstände sind einfacher und, "wirksamer" zu überwachen. Es ist stets eine aktuelle Preisliste verfügbar; die Provisionsabrechnung ist heute nur noch ein "Klacks". In der Buchhaltung schätzt man die vom Computer erstellten Schecks für den Kreditorenbereich; durch ein besser selektierbares Adressenmaterial lassen sich gezieltere Werbeaktionen durchführen.

Ob sich durch die computerisierte Lagerbestandsführung die Umschlagshäufigkeit oder die durchschnittliche Verweildauer verändert haben, konnte noch nicht ermittelt werden; es ist jedoch anzunehmen. Auftretende Fehler in der Implementierungsphase wurden von den Spezialisten der GfA in unserem Hause beseitigt, und auch nach Auslaufen der Garantiezeit steht uns die GfA als Partner für unsere schlüsselfertige Datenverarbeitungslösung zur Verfügung.

*Heinrich Siedler ist Leiter des Rechungswesens der Michael Hald GmbH, Herrenberg.