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24.09.1999 - 

Vera paßt sich an

Baustoffhändler Kapella baut das eigene System auf Standardsoftware auf

MÜNCHEN (CW) - Der Berliner Baustoffhandel Kapella setzt seit Beginn dieses Jahres das Branchenpaket "Vera" der Neutrasoft GmbH & Co. KG, Geven, ein. Der Hersteller zeigte sich flexibel, als es um Anpassungen an die individuellen Bedürfnisse seines Kunden ging.

"Da wird nicht auf die Uhr geschaut", lobt Dietmar Krause, DV-Leiter bei Kapella Baustoffe, das "typisch mittelständische Denken" seines Anbieters. Im Herbst 1998 erteilte das Berliner Unternehmen mit fünf Standorten in Berlin und sieben in Brandenburg den Auftrag zur Vera-Installation. Im November begannen bereits die Schulungen von 200 Mitarbeitern in Gruppen bis zu 18 Personen.

Die Software läuft auf zwei RS/6000-Maschinen der IBM unter dem Unix-Betriebssystem AIX. Die 300 Terminals der verschiedenen Geschäftsstellen sind via Standleitung mit der Zentrale in Berlin-Schöneberg verbunden.

Die Kapella-Kunden sind je einem Team zugeordnet, das für alle Dienstleistungen zuständig ist: Beratung, Angebotserstellung, Kreditprüfung, Reklamationen, Preisgestaltung und Rechnung. Eines der Hauptanliegen des Auftraggebers war es daher, daß diese Struktur in der Software abgebildet wird. So verwaltet das Warenwirtschaftsmodul die Stammdaten zentral. Kunden, Mitarbeiter und Lager sind einer Kapella-Firma zugeordnet, die Lieferanten hingegen nicht. Das ermöglicht eine interne Verrechnung, zum Beispiel, wenn Ware von einem Lager in ein anderes wandert.

Lager- und Fuhrpark werden zentral disponiert. Als Arbeitsgrundlage für die Disponenten dient ein Kommissionierschein. Für diesen werden bereits im Auftrag pro Position Liefertermine und Ausfuhrwege festgehalten.

Noch nicht in die Software umgesetzt ist das Ausweisen eines Frachtkostensatzes. Durch die Frachtkosten, die sich aus dem Beladen der Fahrzeuge mit unterschiedlichen Ladetechniken wie Hochkran und Zangen, aus der Tour sowie aus Stand- und Störzeiten zusammensetzen, vermindert sich der Rohertrag.

Dagegen ist ein von Kapella gefordertes Rollenkonzept bereits implementiert. Die Zugriffsberechtigungen staffeln sich nach "Firma", "Team", "Bediener" und einzelnen "Mitarbeitern". Die Anwender sehen somit nur die Programmteile und Daten, die sie für ihre Arbeit benötigen.