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24.05.1996 - 

Komponenten für ATM und Fast Ethernet vorgestellt

Bay Networks erweitert Hubs um Module für das Switching

Das System 28000, ein Low-end-Switching-Hub von Bay Networks, wird erweitert. Der neue modulare "Ethernet Switch 28200", der auf einer 2-Gbit/s-Architektur basiert, läßt sich mit vier unterschiedlichen Modulen bestücken. Vorhandene 10-Mbit/s-Ethernet-, 100-Mbit/s-Ethernet- und FDDI-Module lassen sich im Gerät miteinander kombinieren. Auf diese Art entsteht ein Switch, der mit bis zu 32 Ethernet-, acht Fast-Ethernet sowie einem FDDI-Port bestückt ist.

Der Enterprise-Hub System 5000 ist ein Gerät mit Multibackplane-Architektur, das laut Hersteller alle LAN-Technologien wie Frame- und Cell-basiertes Switching, das Routing und Kommunikationsdienste unterstützt. Neu hinzugekommen ist nun die Möglichkeit des FDDI-to-Ethernet-Switchings. Dieses Verfahren wird in dem "58000 Fast Ethernet Switch" umgesetzt, so daß sich künftig Ethernet-Segmente via Switching-Technologie mit FDDI-Backbones verbinden lassen.

Umfangreiche Erweiterungen gibt Bay Networks für den LAN- und ATM-Switch "Centillion 100" bekannt. Er verfügt ab sofort über die Fähigkeit zum integrierten ATM-, Token-Ring- und Ethernet-Switching, unterstützt zudem aber auch Fast Ethernet. Das neue Modul "Etherspeed 10/100 Switching" stellt jeweils acht 10Base-T-Ports und zwei 100Base-TX-Ports zur Verfügung. Ethernet-Desktops lassen sich somit an Fast-Ethernet-Server anbinden, wobei sich unabhängig von der physikalischen Infrastruktur virtuelle Gruppen einrichten lassen.

Des weiteren hat Bay Networks die Module "ATMspeed/155 Master Control Process" (MCP) sowie das "ATMspeed/155 Switching" auf den Markt gebracht. Beide verfügen über vier 155-Mbit/s-Ports. Sie ermöglichen es, maximal 24 OC-3c-Schnittstellen in einem einzigen Switch zu vereinen, und lassen sich an einem Hochgeschwindigkeits-Backbone mit einer Übertragungsrate von 7,2 Gbit/s anschließen.

Schließlich erweiterte Bay Networks die eigene "Gigarray"-Technologie, die Frames in Zellen für die ATM-LAN-Emulation (LANE) umwandelt. Bay Networks orientierte sich bei der Implementierung an standardisierten Protokollen, so daß die Interoperabilität mit Switches anderer Anbieter sichergestellt ist, so der Hersteller.