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01.03.1996 - 

Schwachpunkte im Auslandsgeschaeft

Bayerische Landesbank stellt der SNI AG ein gutes Zeugnis aus

SNIs Restrukturierungsbemuehungen fuehrten erstmals zu schwarzen Zahlen. Das Unternehmen hat den Turnaround geschafft, urteilt die Bayern LB. Obgleich noch vier Bereiche defizitaer arbeiten wuerden, gehen die Analysten davon aus, dass sich SNI in den kommenden Jahren weiter positiv entwickelt. Bis 1996/97 sollen auch die unprofitablen Bereiche die Gewinnzone erreicht haben. Gute Zukunftsperspektiven duerfte sich der Computerhersteller nach Meinung der Banker durch die Investitionen in Pyramid und Escom geschaffen haben.

Die Uebernahme beziehungsweise die Beteiligung habe zwar im letzten Jahr mit 412 Millionen Mark zu Buche geschlagen, bringen dem Unternehmen jedoch mehr technologische Kompetenz (Pyramid) und bessere Absatzchancen (Escom). Pyramid habe seinen Umsatz seit dem Kauf durch SNI um 30 Prozent ausgeweitet.

Als Messkriterium fuehrt Bayern LB die gewonnenen Marktanteile an. So habe SNI im dritten Quartal 1994/95 mit 159000 PCs 66 Prozent mehr verkauft als im entsprechenden Vorjahreszeitraum. Damit schnitt das Unternehmen besser ab als der Marktdurchschnitt, bei dem sich ein Wachstum von 28 Prozent ergeben hat. Auf dem europaeischen PC-Markt belege SNI den fuenften Rang.

Verbessert habe sich aus Sicht der Analysten die Produktivitaet und die strategische Ausrichtung. SNI verfolge nicht mehr den ingenieurmaessigen Ansatz, sondern habe nun das Time to market im Visier. Ein Schwachpunkt sei allerdings das Auslandsgeschaeft, das derzeit 27 Prozent (Europa) und acht Prozent (restliche Welt) zum Gesamtumsatz beitraegt. Ziel muesse ein gleichwertiges Volumen in USA, Europa und Asien sein - ein Vorhaben, das sich nach Meinung der Banker "mittelfristig kaum realisieren" lassen duerfte. Ausbaufaehig sei zudem das Loesungs- und Servicegeschaeft. SNI sei in diesen Bereichen noch "relativ stark produktionsorientiert".