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03.09.1993

BBE-Branchenreport dokumentiert verhaltenen Optimismus Trotz Rezession: Buerotechnik und Telekommunikation weiter to

KOELN (CW) - Die Telekommunikation und damit auch die gesamte Buerokommunikation bleiben Wachstumslokomotive Nummer eins. Dies schreibt die Koelner BBE-Unternehmensberatung GmbH in ihrem juengsten Branchenreport "Buerokommunikation". Danach wird sich der Anteil der Telekommunikation am Bruttosozialprodukt in Europa bis zum Ende des Jahrzehnts auf rund sieben Prozent mehr als verdoppeln.

Allerdings ging, so die BBE-Untersuchung, die anhaltende Rezession gerade auch an der deutschen TK-Branche nicht spurlos vorueber. Zwar wuchs der Markt noch um sieben Prozent, doch waren die groessten Impulse dabei im Zusammenhang mit dem Ausbau der TK- Infrastruktur in den neuen Bundeslaendern sowie des anhaltenden Wachstums bei Software und Dienstleistungen zu verzeichnen.

Waehrend sich von 1987 bis 1991 der jaehrliche Produktionswert auf 38,5 Milliarden Mark steigerte - wobei der Bereich Telekommunikation mit fast 66 Prozent am deutlichsten zulegte -, sank dieser Wert 1992, wenn auch nur geringfuegig, auf etwas mehr als 37 Milliarden Mark. Ferner errechneten die BBE-Experten fuer das Jahr 1992 einen Wert aller importierten Produkte von mehr als 33 Milliarden Mark, waehrend der Export mit einem geschaetzten Volumen von rund 21 Milliarden Mark um einiges schwaecher ausfiel.

Die Situation werde zudem dadurch erschwert, dass sich derzeit etwa 200 bis 250 Buerokommunikationshersteller einen Markt teilen, der durch einen erbitterten Preiskrieg gekennzeichnet ist. Trotzdem sei aber die Buerotechnik, deren Marktvolumen 1991 bei 3,4 Milliarden Mark lag, seit 1987 kontinuierlich expandiert. Allerdings wuchs im Vergleich dazu der Markt fuer Datentechnik weitaus deutlicher um rund 47 Prozent auf 52 Milliarden Mark. Shooting-Star der Teilmaerkte ist der Untersuchung zufolge jedoch die Telekommunikation, die im Untersuchungszeitraum ihren Marktanteil auf rund 23,4 Milliarden Mark steigern konnte.

Bis 1996 wird sich nach Ansicht der Koelner Marktforscher der Markt fuer Buerokommunikation (ohne Software) um 7,5 Prozent auf 84,7 Milliarden Mark ausdehnen; unter Einbeziehung des Software- und Servicemarktes wuerde sich danach sogar ein Wert von rund 129,7 Milliarden Mark ergeben. Dabei stelle die mobile Kommunikation den zur Zeit dynamischsten Zweig der Telekommunikation dar. Bei den geschaeftlichen Telefonkunden kalkulieren die BBE-Experten bis 1994 mit rund 2,8 Millionen Anschluessen.