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09.12.2005

Bea homogenisiert Portaltechnik

Ein Framework für Integration, Collaboration und Knowledge-Management entsteht.

Der Java-Spezialist Bea Systems hat Details seiner künftigen Portalstrategie erläutert. Danach will das Unternehmen im kommenden Jahr sein Portal-Framework "Weblogic Portal" und die mit dem Kauf von Plumtree erworbenen und in "Aqualogic User Interaction" umbenannten Portalanwendungen schrittweise vereinen. Hierzu wurde eine Reihe von Teilprojekten initiiert, die bis Anfang 2007 ein gemeinsames plattformneutrales und offenes Portal-Framework schaffen sollen (Java, .NET, Windows, Linux). Web-Services sind dabei das Integrationsvehikel.

Überlappende Funktionen

Erschwert wird dieses Unterfangen indes durch überschneidende Funktionen der Produktlinien. Grundsätzlich jedoch liegen die Stärken und der Fokus von Weblogic Portal darin, eine Infrastruktur zur Entwicklung von Portalanwendungen und zur Web-Seiten-Generierung zu bieten, während sich die Plumtree-Produkte vor allem durch Anwendungen wie Collaboration, Suche, Web-Publishing, Analyse und Prozess-Management auszeichnen.

Der auf der Kundenveranstaltung Beaworld in Peking erläuterten Roadmap zufolge sollen zunächst die jeweils verwendeten Portlets beider Produktlinien interoperabel gemacht werden. Im Laufe des zweiten Halbjahres 2006 sollen dann im zweiten Schritt als Teil von Aqualogic User Interaction gemeinsame Services kommen. Hierzu sind drei zusätzliche Produkte geplant.

Drei Projekte gestartet

So verheißt das Projekt "Runner" eine grafische Arbeitsumgebung, mit der sich vorhandene Portalanwendungen und -dienste ohne größeren Programmieraufwand als Teil von Composite Applications nutzen sowie mit externen Anwendungen kombinieren lassen. Ferner ist mit dem Projekt "Holland" ein Wiki in Arbeit, mit dem Fachanwender gemeinsam interaktive Workspaces, Gruppenseiten und Portal-Communites entwerfen und aufbauen können. Bea will hierfür eine Bibliothek aus wiederverwendbaren Seitenelementen, Datenkonnektoren und vordefinierten Workflows bereitstellen.

Mit dem Projekt "Graffiti" arbeitet der Hersteller zudem an einem Repository, über das sich Content klassifizieren und finden lässt. Dabei soll der Zugriff auch auf Verzeichnisse von Produkten wie Documentum, Microsoft Sharepoint Server, Lotus Notes sowie das Windows-Dateisystem möglich sein. Anwender könnten so künftig Content nach ihren Bedürfnissen mit Hilfe von Tags organisieren.

Das System gruppiert individuelle Klassifizierungen und kann einem Benutzer auf der Grundlage von Nutzungsmustern und Analysen Vorschläge unterbreiten, welche Inhalte möglicherweise für ihn geeignet sind. (as)