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11.06.2004 - 

Verwaltung des Applikations-Servers im Visier

Bea macht Weblogic 9.0 startklar

MÜNCHEN (CW) - Java-Spezialist Bea Systems hat Details über die nächste Version 9.0 seines Java-Applikations-Servers "Weblogic" bekannt gegeben. Danach soll vor allem die Administration besser werden.

Voraussichtlich im September soll Weblogic 9.0 als Beta-Release verfügbar sein und in der ersten Hälfte 2005 auf den Markt kommen. Wesentliche Neuerungen sind laut Andrew Littlefield, zuständig für das Produkt-Marketing bei Bea, eine neu entwickelte Management-Konsole sowie Funktionen für die Server-Aktualisierung im laufenden Betrieb. So werde es möglich, Anwendungen in einer zweiten Server-Instanz parallel zum laufenden Betrieb aufzusetzen und zu testen sowie bei Problemen bei der Live-Schaltung sofort auf das bisherige System zurückzusetzen. Allerdings wird diese Option zunächst nur für die Einführung von Web-Anwendungen geboten, während ein Support für Messaging-orientierte und Rich-Client-Lösungen laut Littlefield erst in einem späteren Release kommt.

Beim Einspielen von Upgrades und Patches in geclusterten Umgebungen ist ferner geplant, die notwendigen Arbeiten so zwischen den Server-Instanzen verteilen, dass keine Auszeiten auftreten. Testwerkzeuge, die beispielsweise Performance-Probleme überprüfen, sollen sich dann ebenfalls während des Betriebs mit dem Server verbinden lassen. Nicht vorgesehen sind hingegen Funktionen zur Virtualisierung von Rechen- und Speicherkapazitäten. Dies wolle Bea Anbietern wie IBM, Microsoft, Veritas Software, Hewlett-Packard oder Sun Microsystems überlassen. Allerdings arbeitet der Hersteller momentan mit HP und Veritas an Schnittstellen zwischen ihren Produkten, um dem Weblogic-Administrator Informationen zur Server-Leistung und Auslastung bereit zu stellen.

Was den Einsatz neuer Standards und Basistechnologien in Weblogic betrifft, werden neben der Messaging-Lösung für das Management Service-orientierter Architekturen "Quicksilver" auch ten. Letztere Technik wurde als Open Source der Apache Group übergeben und dient dazu, aus XML-Schema-basierenden-Dokumenten Java-Code zu erzeugen. Außerdem soll der App-Server die Spezifikationen der Java 2 Enterprise Edition in der Version 1.4 implementieren - ein Schritt, den Konkurrenten wie Sun bereits vollzogen haben - und die Java 2 Standard Edition 1.5 verwenden. Neu hinzu kommen die Web- Services-Spezifikationen "WS Reliable Messaging" und die "Security Assertion Markup Language". (as)