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24.12.1999 - 

Ein neuer Player für Enterprise Application Integration

Bea Systems sucht den Weg ins E-Business

MÜNCHEN (CW) - Bea Systems, bislang vor allem durch klassische Transaktionsysteme wie "Tuxedo" und "Topend" bekannt, möchte sich als "E-Commerce Transaction Company" empfehlen. Zu diesem Zweck wurde das Unternehmen neu gegliedert und hat zwei Divisions mit einem E davor bekommen.

Im Zuge Restrukturierung entstehen die vier Geschäftsbereiche E-Commerce Server Division, E-Commerce Integration Division, Component Division sowie Service Division.

Kernprodukte wie der Applikations-Server "Weblogic" und das Transaktionssystem Tuxedo sind künftig der Server Division zugeordnet. Die Component Division soll Kunden bedienen, die ihre Bea-Produkte mit zusätzlichen Funktionen ausbauen wollen. Hier kommt The Theory Center, der kürzlich erworbene Spezialist für Enterprise Javabeans (EJB) zum Zuge.

Eine Schlüsselrolle soll künftig der Bereich E-Commerce Integration spielen. Mit einem neuen Produkt namens "Bea Integrator" soll er das Geschäft mit der in Mode gekommenen Enterprise Application Integration (EAI) erobern. Als Hauptkonkurrent sieht Bea dabei die IBM mit der Messaging-Plattform "MQ Series".

Schon seit einigen Monaten versucht Bea, das Image eines reinen Middleware-Spezialisten abzustreifen. Der britische Branchendienst "Computergram" zitiert Bea-President Micheal Chuang: "Wir wollen nicht länger nur als Tuxedo-Company bezeichnet werden." Ab sofort sei Bea eine "E-Commerce Transaction Company". Dabei sollen vor allem die beiden mit E beginnenden Divisions helfen. Dafür sind sie jetzt durch den Zukauf der Web-Entwicklungswerkzeuge von Symantec verstärkt worden. Zeitgleich mit der Neupositionierung präsentiert Bea auch die neue Version des Applikations-Servers Weblogic. In der Enterprise-Variante gehört dazu auch das Transaktionssystem "M3", das mit der Objekttechnik Common Object Request Broker Architecture (Corba) arbeitet. Insofern sieht Chuang das Produkt als zeitgemäße Kombination von Objekttechnik und Suns Java-Plattform, insbesondere der für den Unternehmenseinsatz wichtigen Enterprise Javabeans (EJBs). Die Kunden, so der Bea-Manager, würden mittelfristig Server-basierte Transaktions-Verarbeitung nicht mehr mit klassischen Tuxedo-Techniken, sondern auf Basis der EJBs realisieren.